Mehr Venture Capital von Frauen für Frauen. Female Funding - Wie Frauen Frauenunternehmen finanzieren können - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Gründerinnenzentrale Finanzkontor_Banner Weiberwirtschaft
AVIVA-Berlin > Women + Work > Infos AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Infos
   WorldWideWomen
   Wettbewerbe
   Lokale Geschichte_n
   Schalom Aleikum
   Veranstaltungen in Berlin
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im November 2018 - Beitrag vom 12.10.2018

Mehr Venture Capital von Frauen für Frauen. Female Funding - Wie Frauen Frauenunternehmen finanzieren können
AVIVA-Redaktion

Warum erhalten Frauen so wenig Venture Capital? An Ideen und Überzeugungskraft mangelt es Gründerinnen sicherlich nicht. Im Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum der Berliner WeiberWirtschaft trafen sich am 11. Oktober 2018 Expertinnen, um Strategien für mehr Venture Capital für Unternehmerinnen zu erarbeiten. Denn nur 2 Prozent der weltweiten Venture-Capital-Investitionen gehen derzeit an Unternehmen, die von Frauen gegründet wurden. Die Veranstaltung "Female Funding – Wie Frauen Frauenunternehmen finanzieren können" wurde im Rahmen eines EU Projektes gemeinsam mit den Venture Ladies und der WeiberWirtschaft eG organisiert.



Wenn es darum geht, ein Unternehmen im Digital-Bereich oder im E-Commerce aufzubauen, reicht eine gute Idee allein nicht aus. Ohne eine solide Finanzierung können sich die Unternehmen nicht optimal entwickeln. Dafür kommen nicht nur klassische Kredite, sondern auch Investitionen von Business Angels in Frage, von denen aber Frauen bisher kaum profitieren.

Doch warum erhalten Frauen so wenig Venture Capital? An Ideen und Überzeugungskraft mangelt es Gründerinnen sicherlich nicht. Alle Ermutigungen ein Unternehmen zu gründen und groß zu denken, laufen jedoch ins Leere, wenn Gründerinnen vom Kapital abgeschnitten sind. Studien konnten nachweisen, dass InvestorInnen die Glaubwürdigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Erfahrung und das Wissen der Gründerinnen infrage stellten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die optimale Gründungsperson in den Augen von Wagniskapitalgebern männlich ist.

Die Investorinnen sahen das gestern deutlich differenzierter. Mali M. Baum (Mitinhaberin und Geschäftsführerin von W Lounge, Berlin) bestätigte: "It is not always about money, investing is all about people. And investing in women is a win-win situation - you always get something back.”

Und auch diejenigen, die ihre Unternehmen mit Venture Capital finanzieren konnten, bekräftigten die weit über das finanzielle Investment hinausgehenden positiven Effekte. "Ein Engagement von Business Angels bringt Know-How, Kontakte und Kapital ins Unternehmen", stellte Ingrid Abel (Wittcon GmbH) fest.

Die Veranstaltung "Female Funding – Wie Frauen Frauenunternehmen finanzieren können" wurde im Rahmen eines EU Projektes gemeinsam mit den Venture Ladies und der WeiberWirtschaft eG organisiert. Damit sollte in einem ersten Schritt auf allen Seiten ein größeres Bewusstsein für diese Finanzierungsmöglichkeit geschaffen, Know-How vermittelt, relevante Akteurinnen vernetzt und damit zu einer größeren Vielfalt in der Business Angels-Landschaft beigetragen werden.

Um das Wachstum und die Entwicklung von Startup- und Early-Stage-Unternehmen von Frauen finanziell und ideell zu unterstützen, haben sich bei der Veranstaltung Frauen vernetzt, die ihr Know-how, Zeit und Geld in Frauenunternehmen investieren wollen. In einem ersten Schritt wurde der Aufbau eines Netzwerkes zur Förderung eines positiven und nachhaltigen Finanzumfelds für Gründerinnen, Unternehmerinnen und Investorinnen verabredet. Langfristig könnte sich daraus sogar ein Venture Capital-Fonds von Frauen für Frauen entwickeln, der Finanzierungswissen bündelt und Risiken für Investorinnen minimiert.

Veranstalterinnen

Die WeiberWirtschaft eG betreibt das größte Unternehmerinnen- und Gründerinnenzentrum Europas. Ihren Genossenschaftsmitgliedern – ausschließlich Frauen – bietet sie bezahlbare Büros, Werkstätten und Ladengeschäfte in ihrem Gewerbehof in Berlin-Mitte an, den sie bis Mitte der 90er Jahre mit einem Investitionsvolumen von 18,6 Mio EUR kaufte und sanierte. Auf den 7.100 Quadratmetern sind heute rd. 60 Unternehmen untergebracht. Zur hausinternen Infrastruktur gehören eine Kindertagesstätte, Konferenzräume und Gastronomiebetriebe, zu den angesiedelten Organisationen auch die "Gründerinnenzentrale" mit Orientierungs- und Vernetzungsangeboten und "Goldrausch" mit einem Mikrokreditangebot.

Kontakt: WeiberWirtschaft eG
Dr. Andrea Schirmacher
Anklamer Str. 38
10115 Berlin
Tel. 030 / 440 223 – 0
infos@weiberwirtschaft.de
www.weiberwirtschaft.de

Das Projekt "CrossEUWBA" verfolgt das Ziel, die Finanzierung von Unternehmerinnen durch Frauen-Business-Angels (WBAs) zu erleichtern und darüber zur Entstehung einer nachhaltigen Basis privater Investitionen in Europa beizutragen. Es wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Die Italienische Handelskammer für Deutschland (ITKAM) ist Lead Partner des Projektes und gemeinsam mit ihren transnationalen Partnerorganisationen haben sie die Erfolgsfaktoren, Hindernisse und Herausforderungen identifiziert, mit denen Frauen konfrontiert werden, wenn Sie sich an Unternehmen beteiligen möchten. Diese Erkenntnisse sollen für den Aufbau eines Netzwerkes genutzt werden und einen Beitrag zur Förderung eines günstigen und nachhaltigen Umfelds für die Entstehung von WBA-Netzwerken leisten.

Kontakt: Italienische Handelskammer für Deutschland
Sonia Barani
Hiroshimastraße 1
10785 Berlin
Tel. +49 (0) 3024310447
www.itkam.org
sbarani@itkam.org

Venture Ladies ist ein Netzwerk für Frauen in der Startup- und Venture Capital-Industrie. Nur 10 bis 20 Prozent der Startups werden von Frauen gegründet, in der Investmentbranche sind weibliche Führungskräfte noch seltener. Um dies zu ändern, unterstützen Venture Ladies Gründerinnen und Investorinnen durch interdisziplinären Wissenstransfer und verstehen sich als Accelerator für Frauen. Im Netzwerk der Venture Ladies finden Gleichgesinnte Hilfe, Inspiration und Empowerment. Im Jahr 2014 gegründet, sind inzwischen mehr als 1.500 Frauen und Männer (ca. 10%) aus verschiedenen Disziplinen im Netzwerk aktiv.

Kontakt: Venture Ladies
Eva-Juliane Stark
c/o P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte und Steuerberater mbB
Potsdamer Platz 5
10785 Berlin
Telefon: +49 (30) 253 53-160
www.ventureladies.com
eva-juliane.stark@pplaw.com

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

25 Jahre WeiberWirtschaft eG - eine Erfolgsgeschichte
Gefeiert wird das von heute 1.800 Genossenschafterinnen u.a. mit der Buchpräsentation "Unsere Luftschlösser haben U-Bahn-Anschluss. WeiberWirtschaft - eine Erfolgsgeschichte". Am 17. Dezember 1989 gründeten 17 Frauen die Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft. Ihr Ziel: Die "Ausgangsbedingungen von Frauenbetrieben und -projekten durch Bereitstellen von Gewerberäumen in einem Gründerinnenzentrum" zu verbessern. (2014)

WeiberWirtschaft eG und Goldrausch e.V. vergeben Kleinstdarlehen an Geschäftsfrauen
Unter dem Motto "Ihr Einsatz + unser Hexeneinmaleins = Mehr Mikrokredite für Frauen!" werden Gründerinnen und Unternehmerinnen zukünftig unterstützt. Gesucht werden außerdem weitere Mitstreiterinnen, die das Solidarmodell von Frauen für Frauen supporten. (2013)

Frauen, unternehmt was! Studie Wachstumspotenziale inhaberinnengeführter Unternehmen - Wo steht Deutschland im EU-Vergleich?
"DER Unternehmer" ist männlich und trägt Anzug. Warum eigentlich? Frauen wirtschaften kreativ, nachhaltig und immer erfolgreicher. Erforscht wurde dies in einer neuen Studie, die nicht nur die Situation von Unternehmerinnen und Gründerinnen beleuchten, sondern auch potentielle Hemmnisse für den Schritt zur Selbstständigkeit aufzeigen will. (2013)

Katja von der Bey erhält Berliner Frauenpreis 2013
Die Kunsthistorikerin ist Geschäftsführerin der 1989 gegründeten Frauengenossenschaft "WeiberWirtschaft eG", die in der Anklamer Straße Europas größtes Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum betreibt und damit einen langjährigen Beitrag für die Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft leistet.



Quelle: Pressemitteilung vom 12.10.18

Women + Work > Infos Beitrag vom 12.10.2018 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken