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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 13.04.2011

Frauenverb√§nde reichen E-Petition f√ľr Frauenquote ein
AVIVA-Redaktion

Mitmachen! F√ľhrende Frauenverb√§nde fordern eine Gesetzesinitiative f√ľr Chancengleichheit und bitten um Teilnahme. Wenn bis zum 24.05.2011 mindestens 50.000 Personen im Internet unterzeichnet...



...haben, wird √∂ffentlich √ľber die Petition beraten!

Im Vorfeld des Spitzengespr√§chs der Bundesregierung mit den Personalvorst√§nden der DAX 30-Unternehmen am 30. M√§rz 2011 haben verschiedene Frauenverb√§nde deutlich gemacht, dass in Deutschland ein breiter partei√ľbergreifender Konsens f√ľr verbindliche Ma√ünahmen zur Erh√∂hung des Frauenanteils in F√ľhrungspositionen der Wirtschaft besteht. Der Vorschlag von Bundesfamilienministerin Kristina Schr√∂der, bis 2013 auf eine weitere Selbstverpflichtung der Unternehmen zu setzen, reicht nicht aus. Hinter der Initiative stehen FidAR - Frauen in die Aufsichtsr√§te, der Deutsche Juristinnenbund, der Verband deutscher Unternehmerinnen, der Deutsche LandFrauenverband, die FinanzFachFrauen sowie die Frauennetzwerke European Women¬īs Management Development und Business and Professional Women.

Die Petition fordert den Deutschen Bundestag auf, "ein Gesetz zu beschlie√üen, das eine nachhaltige Erh√∂hung des Frauenanteils in den Aufsichtsr√§ten bewirkt und insbesondere eine gesetzliche Mindestquote f√ľr die Aufsichtsr√§te aller Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern vorsieht, die in einer angemessenen und absehbaren √úbergangsfrist zu erreichen ist."Sie st√ľtzt sich auf Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes, nach dem "der Staat die tats√§chliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und M√§nnern [f√∂rdert] und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin [wirkt]."

Ursula Oelbe, FinanzFachFrau aus Hildesheim dazu: "Wir sind realistisch genug zu sehen, dass es ohne gesetzliche Vorgaben keine nennenswerten √Ąnderungen geben wird". Die FinanzFachFrauen sind √ľberzeugt, dass durch eine Frauenquote in Chef- und Vorstandsetagen die Unternehmenskultur nachhaltig verbessert und gest√§rkt wird.

"51 Prozent der deutschen Bev√∂lkerung sind Frauen. In den Vorst√§nden der DAX, MDAX, SDAX und TecDAX-Unternehmen sowie auf der Anteilseignerseite der Aufsichtsr√§te sind nach dem Women-on-Board-Index aber jeweils nur drei Prozent Frauen vertreten. Der Bundestag muss endlich seinem Auftrag nachkommen und im √ľberparteilichen Konsens eine verbindliche Frauenquote f√ľr F√ľhrungspositionen verabschieden", erkl√§rt FidAR-Pr√§sidentin Monika Schulz-Strelow im Namen der InitiatorInnenverb√§nde. Das Ziel der Gleichberechtigung d√ľrfe nicht wegen parteipolitischer Gegens√§tze zerredet werden. "Alle Versuche, √ľber eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft den Anteil von Frauen in F√ľhrungspositionen zu erh√∂hen, sind gescheitert. Mehr Frauen an der Unternehmensspitze ist nicht nur eine Frage der Chancengleichheit, sondern ein Gebot der √∂konomischen Vernunft. Denn gemischte Teams steigern nicht nur nachweislich die wirtschaftliche Performance der Unternehmen, sie tragen auch zu einer besseren Unternehmensf√ľhrung bei. Nur durch ein gemeinsames Vorgehen von Parlament, Verb√§nden und Wirtschaft werden sich Ver√§nderungen durchsetzen lassen."

Die Initiatorinnenverb√§nde bitten die √Ėffentlichkeit und Medien, das Vorhaben zu unterst√ľtzen. Sofern bis zum 24. Mai 2011 mindestens 50.000 Personen die E-Petition im Internet unterzeichnet haben, wird √∂ffentlich √ľber sie beraten. Die E-Petition ist nach einer Pr√ľfung im Internet ver√∂ffentlicht und kann dort elektronisch mitgezeichnet werden.

Weitere Informationen zur Petition und den teilnehmenden Frauenverbänden:

Deutscher Juristinnen Bund

FidAR ‚Äď Frauen in die Aufsichtsr√§te e.V.

Business and Professional Women Germany e.V.

Deutscher LandFrauenverband

EWMD (European Women¬īs Management Development International Network)

Verband deutscher Unternehmerinnen e.V.

FinanzFachFrauen

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Public Affairs Beitrag vom 13.04.2011 AVIVA-Redaktion 





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