Gabriel Berger - Der Kutscher und der Gestapo-Mann. Berichte j├╝discher Augenzeugen der NS-Herrschaft im besetzten Polen in der Region Tarn├│w. Buchpremiere am 6. Juni 2018 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 25.05.2018

Gabriel Berger - Der Kutscher und der Gestapo-Mann. Berichte j├╝discher Augenzeugen der NS-Herrschaft im besetzten Polen in der Region Tarn├│w
Malka Mandelblatt

Gabriel Berger hat sich der Aufgabe gestellt, unmittelbar nach Kriegsende entstandene ZeugInnenberichte in polnischen Archiven zu sichten und ins Deutsche zu ├╝bersetzen. Eine ergreifende Dokumentation ├╝ber die Vernichtung polnischer Juden und J├╝dinnen in der Stadt Tarn├│w, einst die drittgr├Â├čte j├╝dische Gemeinschaft im ostpolnischen Galizien, und ihrer Umgebung. Diese AugenzeugInnenberichte werden zum ersten Mal ver├Âffentlicht und sind angesichts der Kontroverse um das neue polnische "Holocaust-Gesetz" ein brisantes Thema.



Gegen das ├╝berwuchernde Gestr├╝pp des Vergessens

Mensch-Sein hei├čt sich zu erinnern, denn jede Generation ist mit der vorhergehenden verbunden.
In "Der Kutscher und der Gestapo-Mann", ver├Âffentlicht Gabriel Berger in seiner ├ťbersetzung aus dem Polnischen Berichte von jungen Erwachsenen und Kindern, j├╝dischen ├ťberlebenden des Nazi- Besatzungsterrors und gezielter Mordaktionen in Polen. Mit seiner gut recherchierten Einf├╝hrung in die zeitgeschichtliche Thematik und sorgf├Ąltiger Kommentierung erleichtert Berger das Verstehen der hier beschriebenen Situationen.

Die Aufzeichnungen wurden unmittelbar nach Kriegsende, in den Jahren 1945-1946, handschriftlich zu Papier gebracht, als die Erinnerungen an die gnadenlose Verfolgung und die st├Ąndige Angst um das eigene Leben und um das Leben der n├Ąchsten Angeh├Ârigen unmittelbar waren.
Das Buch pr├Ąsentiert eine Auswahl aus Tausenden von polnisch-sprachigen Ged├Ąchtnisprotokollen aus dem Bestand des Archivs des J├╝dischen Historischen Instituts Warschau. Das Verbindende der ausgew├Ąhlten AugenzeugInnenberichte, die bis heute dort deponiert sind, ist, dass sie von Personen stammen, die in der polnischen Stadt Tarn├│w oder ihrer n├Ąherer Umgebung gelebt, dort die Gewalt und den Terror der deutschen Okkupation erlitten haben und nur durch ungew├Âhnlichen Mut und gl├╝ckliche Umst├Ąnde das ├╝ber alle Juden und J├╝dinnen verh├Ąngte Todesurteil der Nationalsozialisten ├╝berleben konnten.

Gerade wegen ihrer Sachlichkeit haben die Berichte eine enorme emotionale Wirkung. Sie pr├Ąsentieren einen kleinen regionalen Ausschnitt des Naziterrors in Polen und in anderen von der Wehrmacht besetzten Staaten Europas, sind aber insgesamt als repr├Ąsentativ f├╝r die Haltungen und Handlungen "deutscher Herrenmenschen" gegen├╝ber der j├╝dischen Bev├Âlkerung, besonders in Osteuropa, anzusehen.
Die von den j├╝dischen AugenzeugInnen detailliert beschriebenen Gewaltakte ├╝bersteigen zuweilen den Rahmen des f├╝r Menschen Ertr├Ąglichen und zeugen von einer vom deutschen Besatzungsregime gef├Ârderten sadistischen Lust der SS- und Gestapo-Besatzer und ihrer teils deutschen, teils polnischen oder ukrainischen Helfershelfer am Morden, ganz besonders von j├╝dischen Kindern: "Menschen wurden auf dem Markt versammelt, M├Ąnner, Frauen und Kinder getrennt. Den M├Ąnnern und Frauen befahl man, sich umzudrehen. Danach wurden Hunde auf die Kinder gehetzt. Die Erwachsenen h├Ârten das Weinen und Schreien der Kinder. Kurz danach sahen sie Kinderleichen in Blutlachen."

Vor 1939 haben in Polen an die dreieinhalb Millionen Juden und J├╝dinnen gelebt. Den Mord am j├╝dischen Volk ├╝berstanden weniger als zehn Prozent. Die gr├Â├čte ├ťberlebenschance hatte die j├╝dischen Menschen in dem zentralasiatischen Teil der Sowjetunion, dort ├╝berlebten an die 250.000, w├Ąhrend es In Polen nach vorsichtigen Sch├Ątzungen nur etwa 50.000 Juden und J├╝dinnen waren. Diese ├╝berstanden die Verfolgungszeit im Versteck, in dunklen Erdl├Âchern, St├Ąllen, Hundeh├╝tten, in polnischen Kl├Âstern, bei polnisch-christlichen Familien, auf dem Gel├Ąnde des Warschauer Zoos oder in von NS-Deutschen errichteten Zwangsarbeitslagern. Nur wenige wurden von sowjetischen Truppen in Vernichtungslagern im besetzten Polen befreit.

Der Kutscher Isaak Israel aus Tarn├│w, der von der ├Ârtlichen Gestapo verpflichtet wurde, der Gestapo und SS kostenlos f├╝r Fahrdienste zur Verf├╝gung zu stehen, erlebte aus n├Ąchster N├Ąhe die Landsknechtsmentalit├Ąt der deutschen Besatzer im H├Âheren Dienst, f├╝r die das T├Âten von Menschen nicht mehr war als das Ausrotten von Ungeziefer oder eine spa├čige sportliche Disziplin. Der sehr detaillierte Report des Kutschers liest sich wie ein Albtraum und die Leserin k├Ânnte versucht sein, dessen Wahrhaftigkeit in Frage zu stellen, w├╝rden nicht die von ihm zu Protokoll gebrachten Grausamkeiten auch in anderen Berichten zu finden sein.

Isaak Israels Beschreibung der Szene, in der der Gestapo-Mann Rommelmann seinen vierzehnj├Ąhrigen Sohn mit v├Ąterlichen Ratschl├Ągen im kaltbl├╝tig gezielten Schie├čen auf Juden unterweist, l├Ąsst den LeserInnen das Blut in den Adern erstarren:
"Der gr├Â├čte Henker des Ghettos war Rommelmann. Er war ein sehr intelligenter Mensch. Au├čerdem war er sehr stattlich, schoss in wei├čen Handschuhen. Zu jedem seiner Opfer sagte er ┬┤drehen Sie sich um, es tut nicht weh┬┤. Er hatte einen achtzehnj├Ąhrigen Sohn. Ihm schenkte er eine Pistole und brachte ihm bei, auf Juden zu schie├čen. Der Junge war im Schie├čen noch nicht versiert. Manchmal schaffte er es nur sein Opfer zu verwunden, das sich dann schrecklich qu├Ąlte. Erst mit einigen weiteren Sch├╝ssen gelang es ihm, das Opfer zu t├Âten."

In ihren Erinnerungen legen die j├╝dischen ├ťberlebenden auch Zeugnis vom Verhalten der polnischen Bev├Âlkerung angesichts des vor ihren Augen von den Nazi-Besatzern ausgef├╝hrten Todesurteils an ihren polnisch-j├╝dischen NachbarInnen ab. Selbstlose Hilfe, Gleichg├╝ltigkeit, materielle Gewinnsucht, Erpressung, Pl├╝nderung, Raub, Denunziantentum, Ausnutzen der Notlage, Mitt├ĄterInnenschaft oder schlicht Unt├Ątigkeit aus Angst - die Haltungen von einigen Polen und Polinnen gegen├╝ber dem Leid der von den deutschen Besatzern gnadenlos verfolgten und gejagten j├╝dischen B├╝rger und B├╝rgerinnen waren sehr unterschiedlich. Wohl hat es, wie neueste historische Forschung belegt, auch in Polen zahlreiche KollaborateurInnen mit der deutschen Besatzung gegeben, ohne die es weit weniger j├╝dische Opfer des Nazi-Terrors gegeben h├Ątte. Zugleich gab es aber die Opferbereitschaft sehr vieler Polen, denen die Rettung von Tausenden j├╝dischen B├╝rgern und B├╝rgerinnen zu verdanken war. Davon zeugen die ├╝ber 6500 von Yad Vashem als "Gerechte unter den V├Âlkern" ausgezeichneten polnischen Judenretter und Judenretterinnen. Es ist die mit Abstand h├Âchste Anzahl an mutigen JudenretterInnen f├╝r ein Land. Und doch hatten tief sitzende, nationalistisch aufgeladene antisemitische Klischees, verbunden mit einem Fremdheitsgef├╝hl gegen├╝ber ihren als exotisch erlebten und misstrauisch be├Ąugten j├╝dischen NachbarInnen sowie die Empfindung des Andersseins des polnischen und j├╝dischen Schicksals auch nach 1945 vielfach dazu gef├╝hrt, dass Juden und J├╝dinnen, die die Naziherrschaft in Polen ├╝berlebt hatten, wieder verfolgt und ermordet wurden. Dieses tragische Schicksal ereilte etwa zweieinhalb Tausend j├╝dische Menschen.

Der urspr├╝ngliche Zweck der in dem Buch ver├Âffentlichten Berichte war die juristische Verfolgung der Nazi-Kriegsverbrecher vor polnischen Gerichten. Zahlreiche deutsche T├Ąter, Schuldige f├╝r Verbrechen an der Zivilbev├Âlkerung Polens, wurden kurz nach dem II. Weltkrieg in Polen abgeurteilt, so auch der ber├╝chtigte M├Ârder von Tarn├│w, der schie├čw├╝tige SS-Sturmscharf├╝hrer Wilhelm Heinrich Rommelmann, und der als besonders grausam bekannte Kommandant des Konzentrationslagers P┼éasz├│w und Liquidator des Ghettos von Tarn├│w, SS-Hauptsturmf├╝hrer Amon G├Âth. Beide wurden nach dem Krieg durch Westalliierte in Deutschland gefasst und an Polen ├╝bergeben, wo sie in Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt und kurz darauf exekutiert wurden. Die dem Buch beigef├╝gten polnischen Berichte ├╝ber die Exekutionen beider Nazi-T├Ąter zeigen den Willen der polnischen Justiz, die NS-M├Ârder in Strafverfahren zeitnah zur Rechenschaft zu ziehen und f├╝r ihre unmenschlichen Taten zu verurteilen. Im Gegensatz dazu hat die deutsche Justiz den meisten Nazi-T├Ątern einen Freibrief ausgestellt oder sie erst Jahrzehnte nach dem II. Weltkrieg angeklagt.

Die Ver├Âffentlichung der Erinnerungen von ├ťberlebenden in deutscher Sprache kann auch als eine sp├Ąte W├╝rdigung des einst so vielf├Ąltigen und bl├╝henden j├╝dischen Lebens der Stadt Tarn├│w mit 45% j├╝discher Bev├Âlkerung vor dem Krieg, eine Verneigung vor der Tragik des von Nazi-Henkern inszenierten sinnlosen Sterbens der j├╝dischen B├╝rger und B├╝rgerinnen der Stadt, vor dem Lebensmut der ├ťberlebenden, wie auch vor dem verzweifelten Heroismus der jungen j├╝dischen K├Ąmpfer gegen den ├╝berm├Ąchtigen nationalsozialistischen Feind verstanden werden:
"Sie hatten vergeblich versucht, mit Pistolen in den H├Ąnden die Bewohner des Ghettos zum ungleichen Kampf gegen die Peiniger mitzurei├čen. Sie wussten genau, welches Schicksal die Nazis ihnen zugedacht hatten und wollten sich nicht mit dem Tod in Gaskammern, mit dem Ersticken in Viehwaggons, mit der Exekution auf der Stra├če, im Wald oder auf dem Friedhof abfinden. Sie bevorzugten, wenn es nicht anders ging, im Kampf zu sterben."

Die Beschr├Ąnkung der in diesem Buch pr├Ąsentierten ZeitzeugInnenschilderungen von Holocaust-├ťberlebenden auf eine Kleinstadt und ihre Umgebung macht die Beschreibungen der Leiden j├╝discher Menschen in der Shoah f├╝r die heutigen LeserInnen anschaulich, und miterlebbar.

Millionen Tote sind zu abstrakt, um Emotionen zu wecken. In den hier vorgestellten ZeugInnenaussagen ber├╝hrt jede/r der Erz├Ąhlenden einen kleinen Ort im Herzen der LeserInnen.
Das Buch von Gabriel Berger stellt in ├╝berzeugender Weise die Menschenfeindlichkeit des nationalsozialistischen Systems dar und ist deshalb und wegen der Berichte von j├╝dischen Kindern besonders f├╝r Jugendliche als erg├Ąnzende Literatur zum Geschichtsunterricht zu empfehlen.
In "Der Kutscher und der Gestapo-Mann" gelingt es Gabriel Berger mit den ins Deutsche ├╝bertragenen Geschichtsdokumenten, Erinnerung konkret erfassbar und f├╝hlbar zu machen.

AVIVA-Tipp: Ein Buch gegen das ├╝berwuchernde Gestr├╝pp des Vergessens, das das Wissen um die historische und famili├Ąre Vergangenheit der nachfolgenden Generation anvertraut. Die Publikation "Der Kutscher und der Gestapo-Mann" zeigt auf, dass die Begebenheiten ├╝ber die polnisch-j├╝dischen Ereignisse de facto stattgefunden haben, ausgel├Âst durch die Erbarmungslosigkeit der deutschen Besatzungsmacht im 20. Jahrhundert.

Zum Autor: Gabriel Berger, Sohn polnisch-j├╝discher Eltern wurde 1944 in S├╝dfrankreich im Exil geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Polen. Seit 1957 lebte er mit den Eltern in der DDR. Nach seinem Physikstudium arbeitete er im kernphysikalischen Bereich. Nach einj├Ąhriger politischer Haft konnte Berger 1977 in die Bundesrepublik Deutschland ausreisen.
Ebenfalls im Lichtig Verlag erschien 2016 Gabriel Bergers Buch "Umgeben von Hass und Mitgef├╝hl. J├╝dische Autonomie in Polen nach der Shoah 1945-1949 und die Hintergr├╝nde ihres Scheiterns".

Gabriel Berger
Der Kutscher und der Gestapo-Mann
Berichte j├╝discher Augenzeugen der NS-Herrschaft im besetzten Polen in der Region Tarn├│w

Lichtig Verlag, erschienen April 2018
ISBN: 978-3-929905-39-7
174 Seiten
EUR 14,90
Mehr Infos, Lesungstermine und Buch-Bestellung unter: www.lichtig-verlag.de

Das Archiv des J├╝dischen Historischen Instituts Warschau ist online unter: www.jhi.pl

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Gabriel Berger - Umgeben von Hass und Mitgef├╝hl
Gedanken zum Verstehen von Beate Niemann, die ihre Erinnerung und Auseinandersetzung mit ihrem Vater, dem Nazit├Ąter Bruno Sattler, Mitglied eines Sonderkommandos der EG B, dem "Vorkommando Moskau", anhand von Bergers Publikation verarbeitet. (2017)

Agata Bara - Der Garten
In dieser Graphic Novel, ihrer Abschlussarbeit an der Folkwang-Universit├Ąt Essen, tuscht die polnischst├Ąmmige Newcomerin ber├╝hrend und eindrucksvoll ein St├╝ck polnisch-deutscher Geschichte. (2013)

Joanna Bator ÔÇô Wolkenfern
Mit ihrem Roman um zwei starke Frauen entfaltet die mehrfach ausgezeichnete polnische Autorin ("Sandberg") erneut ihr erz├Ąhlerisches und kompositorisches K├Ânnen. Virtuos ├╝bersetzt von Esther Kinsky (2013)

Aber das Leben geht weiter. Ein Dokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies. Ab 1. Dezember 2012 auf DVD
In der sensibel aufbereiteten Dokumentation wird das Thema "Flucht und Vertreibung" auf sehr pers├Ânliche Art anhand dreier Generationen von Frauen beleuchtet. Die Regisseurin setzt mit ihrem Film ein Zeichen der Ann├Ąherung an die deutsch-polnische Geschichte und sowohl individuelle als auch kollektive Schicksale. (2011)

Klassentreffen - Spotkanie Klasowe
Zehn Frauen, die heute in Israel, ├ľsterreich oder Polen leben, erz├Ąhlen ihre Lebensgeschichten und erinnern sich an ihre polnische Heimatstadt Lodz. Sie berichten von ihrer Schulzeit, von j├╝disch-deutsch-polnischen Identit├Ąten und die Zeit der nationalsozialistischen Okkupation. (2010)

Chasia Bornstein-Bielicka - Mein Weg als Widerstandsk├Ąmpferin
Die Autorin erz├Ąhlt von ihrer T├Ątigkeit als j├╝dische Widerstandsk├Ąmpferin in den Jahren 1941 bis 1945 im besetzten Polen, von der t├Ąglichen Lebensgefahr, in der sie schwebte, da sie als Polin getarnt auf der "arischen" Seite lebte, von ihrem selbstlosen Einsatz f├╝r die J├╝dInnen im Ghetto und schlie├člich von ihrer Arbeit als Verbindungsm├Ądchen zu j├╝dischen PartisanInnen im Wald. (2009)

Berlin. Polnische Perspektiven, herausgegeben von Dorota Danielewicz-Kerski und Maciej G├│rny
Die zweitgr├Â├čte Zuwanderungsgruppe in Berlin sind Polen. Die Wahrnehmung f├╝r das Wissen, die Pr├Ąsenz und die Vielfalt der Erinnerungslandschaft zu wecken, ist das Anliegen dieses Lesebuches. (2008)

Konspirantinnen. Polnische Frauen im Widerstand
Drehbuchautor Paul Meyer widmet seine Dokumentation den vergessenen Frauen von Oberlangen, die von 1939-1945 gegen die Deutschen Besatzer gek├Ąmpft haben. (2007)

Literatur > Jüdisches Leben Beitrag vom 25.05.2018 AVIVA-Redaktion 





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