Marion Tauschwitz - Selma Merbaum. Ich habe keine Zeit gehabt zuende zu schreiben. Biografie und Gedichte - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Literatur

AVIVA-Berlin.de im Januar 2023:

Unsere aktuellen Top - Themen:

Literatur:

Rodika Rosenbaum - Nur niemals aufgeben. Die Geschichte einer jüdischen Familie
Das Buch überliefert die Geschichte der Familie Rosenbaum, ein Pseudonym, und überspannt den Zeitraum von 1896 - 1970. Sie beginnt in Rumänien und Ungarn und reicht bis in die Nachkriegszeit hinein, in der die Familie zunächst nach Israel auswanderte und später ausgerechnet nach Deutschland kam. Sie erzählt von…

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Literatur:

Carolin Würfel – Drei Frauen träumten vom Sozialismus – Maxie Wander, Brigitte Reimann, Christa Wolf
Die Autorin und Journalistin Carolin Würfel nimmt sich den drei Urgesteinen der ostdeutschen Literaturszene an, Maxie Wander, Brigitte Reimann und Christa Wolf. Auch wenn sie als Persönlichkeiten unterschiedlich waren, so hatten alle einen gemeinsamen Traum: den idealisierten Sozialismus. Die Geschichte hat gezeigt, dass es nur beim Traum geblieben ist.

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Literatur:

Luise F. Pusch: Gegen das Schweigen – Meine etwas andere Kindheit und Jugend
Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch erzählt in ihrer Autobiografie von ihrer Kindheit und Jugend Mitte der 1940er bis Mitte der 1960er Jahre in Ostwestfalen. Als lesbischer Teenager und junge Frau musste sie in dieser Zeit ihre sexuelle Orientierung verheimlichen und war "zum Schweigen verurteilt".

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Literatur:

Hanna Bervoets - Dieser Beitrag wurde entfernt. Roman
Hasskommentare und menschenverachtende Beiträge aus dem Internet zu entfernen, ist ein anstrengender Job. Mit ihrer Hauptfigur Kayleigh zeigt Hanna Bervoets, dass schlechte Arbeitsbedingungen diese psychischen Belastungen weiter verstärken und Einfluss auf das Leben der Beschäftigten nehmen.

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Literatur:

Bildwörterbuch Hebräisch und Schreiben üben! Hebräisch
16.000 Wörter und Wendungen mit landestypischem Sonderteil liefert das Bildwörterbuch. Die Schriftzeichen Schritt für Schritt lernen und trainieren können Sprachenlernende, die etwas tiefer ins Hebräische eintauchen möchten, mit "Schreiben üben! Hebräisch". Beide PONS Sprachlernhilfen sind für Anfänger_innen & Wiedereinsteiger_innen und für Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

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Literatur:

Shelly Kupferberg, Isidor. Ein jüdisches Leben
Die Berliner Journalistin und Moderatorin Shelly Kupferberg rekonstruiert in ihrem Buch "Isidor. Ein jüdisches Leben" das Schicksal ihres schillernden Urgroßonkels Dr. Isidor Geller und der Seinen.

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Literatur:

Eva Rieger - Isolde - Richard Wagners Tochter. Eine unversöhnliche Familiengeschichte
Isolde von Bülow, Tochter von Cosima und Richard Wagner, Enkelin der Schriftstellerin Marie d´Agoult und des Komponisten Franz Liszt. Hochbegabt, aber qua gesellschaftlicher antifeministischer Normen unterdrückt und marginalisiert. Die Musikwissenschaftlerin Eva Rieger schildert ein spannendes Portrait der Abgründe aus dem Hause Wagner, aus dem das einstige Lieblingskind Isolde verstoßen wurde.

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Literatur:

Ulrike Ottinger – Publikationen und Ausstellungen in Berlin und Paris im Jahr 2022
Zum 80. Geburtstag der Foto- und Filmkünstlerin, Malerin und Regisseurin Ulrike Ottinger sind 2022 mehrere großartige Bildbände erschienen, die ihr vielfältiges Schaffen eindrucksvoll dokumentieren, darunter die Kataloge "Cosmos Ottinger" und "ZusammenSpiel | Tabea Blumenschein – Ulrike Ottinger".

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Literatur:

Helga Bürster - Eine andere Zeit
Im Mikrokosmos eines kleinen Dorfes an der Ostsee stellt sich den Schwestern Suse und Enne die große Frage, ob sie bleiben oder weggehen sollen. Nicht nur der Fall der innerdeutschen Mauer hat Einfluss auf ihre Entscheidung, sondern auch die Beengtheit der kleinen Dorf- und Familiengemeinschaft. Wie sehr kann die eigene Individualität ausgelebt werden, ohne andere damit vor den Kopf zu stoßen?

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Literatur:

Andrea Tompa - Omertà. Buch des Schweigens
Vier Protagonist*innen führen durch diesen fast eintausendseitigen historischen Roman. "Omertà" ist das ungeschriebene Gesetz der Mafia, das seine Mitglieder an eine Schweigepflicht bindet. Für die Romanfiguren ist es tatsächlich besser über die politischen Umstände im ungarisch-rumänischen Széklerland zu schweigen. In den 1950er und 1960er Jahren könnte das lebensgefährlich für sie sein. Aus dem Ungarischen übersetzt von der Büchner-Preisträgerin Terézia Mora.

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Literatur:

Judith Mackrell - Die Flapper. Rebellinnen der wilden Zwanziger
Die "Goldenen Zwanziger" waren ein Jahrzehnt des Umbruchs, der Befreiung und der wilden Partys. Sie waren auch die Geburtsstunde der "Flapper", der neuen rebellischen Frau, deren Kennzeichen kurze Haare, kurze Röcke und das Rauchen in der Öffentlichkeit waren. Die britische Tanzkritikerin und Autorin Judith Mackrell hat sechs von ihnen portraitiert.

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Literatur:

Laura Cazés (Hg.) Sicher sind wir nicht geblieben
"Jüdischsein in Deutschland" ist der Untertitel des Essaybands. Enthalten sind die persönlichen Perspektiven von zwölf Autor:innen, die von Unbehagen, aber auch von Resilienz erzählen, über Fremdzuschreibung und antisemitische Klischeebilder schreiben, aber auch über Selbstbestimmung und Chuzpe. Mit Beiträgen von Debora Antmann, Rebecca Blady, Marina Chernivsky, Daniel Donskoy, Mirna Funk, Ruben Gerczikow, Shahrzad Eden Osterer, Hannah Peaceman, Dekel & Nina Peretz, Richard C. Schneider, Erica Zingher.

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Literatur:

Die Shoah in Bildung und Erziehung heute
Mit "Weitergaben und Wirkungen in Gegenwartsverhältnissen" beschäftigen sich die Herausgeber*innen Marina Chernivsky und Friederike Lorenz-Sinai sowie weitere Autor*innen aus multidisziplinären Perspektiven in ihren Beiträgen.

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Literatur:

Ein Denkmal aus Papier
In dem Sammelband "Der papierene Freund. Holocausttagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher" wurden 30 Erinnerungen von jüdischen Kindern und Jugendlichen aus 13 europäischen Ländern erstmals auf Deutsch publiziert. Zusammengetragen, kommentiert und viele Texte auch übersetzt hat Wolf Kaiser, Historiker und langjähriger Leiter der Bildungsabteilung im Haus der Wannsee-Konferenz.

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Literatur:

Barbara Degen: Meine Zeit mit Annette Kuhn
"Wie Kunst, Poesie und Liebe in die Frauengeschichte kamen", so lautet der Untertitel dieser sehr persönlichen Biographie, verfasst von der Juristin, NS-Forscherin und Feministin Barbara Degen. Sie schreibt über die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit ihrer langjährigen Freundin und zeitweilige Geliebte, die Frauengeschichtsforscherin und Gründerin des Hauses der FrauenGeschichte (HdFG) in Bonn.

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Literatur:

Rebecca Clifford - Ich gehörte nirgendwohin. Kinderleben nach dem Holocaust
Erst seit Ende der 1980er Jahre nimmt die Forschung Kinder als Shoa-Überlebende, Child Survivors, im Fokus. Welche tiefgreifenden Spuren das Erlebte und die Verluste der Eltern oder Familienangehöriger in den Leben der Kinder von damals hinterlassen hat, zeigt die kanadische Historikerin Rebecca Clifford in ihrem Buch auf.

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Literatur:

Ruth Klüger - weiter leben
Bereits im Jahr seines Erscheinens im Jahr 1992 erreichte die Literaturwissenschaftlerin mit ihrem autobiografischen Roman "weiter leben. Eine Jugend" die Aufmerksamkeit auch einer nicht-jüdischen Leser*innenschaft. Seitdem wurden die Aufzeichnungen der Shoah-Überlebenden in zehn Sprachen übersetzt.

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Literatur:

Sibylle Bergemann. Stadt Land Hund. Photographs 1966–2010
Über mehr als vier Jahrzehnte schuf die Berlinerin mit ihrem ureigenen Stil ein beeindruckendes Werk aus Stadt-, Mode- und Porträtaufnahmen sowie essayistischen Reportagen. Wiederkehrende Motive sind die Stadt, Frauen und…

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Literatur:

Isabel Rohner – Schwarze Petra
Der "feministische Kicher-Krimi" erobert die Bühne! Dafür sorgt die Erfinderin dieses Genres, Isabel Rohner mit ihrem aktuellen (vierten) Fall. Leichthändig bohrt sie auch diesmal wieder dicke feministische Bretter und …

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Literatur:

Barbara Guth & Susanne Bischoff (Hrsg.): OutSisters, InSisters, Lesben: Lesbisch-feministisches Begehren um Autonomie.
Eine nie dagewesene Öffentlichkeit erlangte das Lesbenfrühlingstreffen 2021 in Bremen. Nicht nur, dass die Pandemie eine Präsenzveranstaltung unmöglich machte – viel schwerer wirkten die Angriffe auf die Organisatorinnen aufgrund angeblicher "Transfeindlichkeit": Gelder wurden entzogen, die Schirmfrau stand nicht mehr zur Verfügung und Frauen sagten ihre Mitarbeit ab.

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Literatur:

Eva Biringer – Unabhängig – Vom Trinken und Loslassen
Die Food- und Kulturjournalistin Eva Biringer hat ein Buch über ihre persönliche Alkoholsucht und ihren Weg daraus heraus geschrieben. Es ist aber nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern auch ein Buch über trinkende Frauen, die immer mehr werden. Vor allem in Akademikerinnen-Kreisen.

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Literatur:

Kay Dick: Sie. Szenen des Unbehagens
Bereits 1977 veröffentlichte die britische Schriftstellerin und Verlegerin Kay Dick einen dystopischen Roman, der lange als verschollen galt. In ihrem mysteriösen Werk "Sie" erzählt Dick von einer Gesellschaft, in der Kreativität und Kunst vernichtet werden und eine fast unsichtbare Gruppierung Kunstschaffende überwacht.

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Literatur:

Doris Hermanns - Und alles ist hier fremd. Deutschsprachige Schriftstellerinnen im britischen Exil
Zahlreiche bekannte und weniger bekannte Schriftstellerinnen flohen zwischen 1933 und 1945 nach Großbritannien. Ihre Geschichte war bislang weitgehend unbekannt. Die Schriftstellerin, Übersetzerin und Bücherfrau des Jahres 2021, Doris Hermanns, entreißt sie mit diesem Buch dem Vergessen.

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Literatur:

Dorothee Nolte - Rahel Varnhagen - Lebensbild einer Salonière. Ich liebe unendlich Gesellschaft
Die Biographie von Dorothee Nolte über Rahel Varnhagen, geborene Levin, gleicht einer Liebeserklärung. Einer Liebeserklärung an eine ungewöhnliche Frau, die Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts im alten Berlin lebte, und für die Nachwelt als Salonière bekannt wurde. Am 19. Mai 2022 jährt sich ihr Geburtstag zum 251. Mal.

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Literatur:

Die Fotografinnen Nini und Carry Hess. Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Universität vom 11. März bis 22. Mai 2022
Mit der Veröffentlichung des Bildbands über die Frankfurter Schwestern Nini und Carry Hess werden zwei jüdische Fotografinnen der Weimarer Republik gewürdigt, deren Leben und Erfolg von den Nationalsozialisten zerstört wurden. Ausstellung und Bildband stellen deren Biographien und Werk vor. Eine Buchbetrachtung von Juna Grossmann auf ihrem Blog "irgendwiejuedisch.com".

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Literatur:

Olga Tokarczuk - Übungen im Fremdsein. Essays und Reden
Die polnische Literaturpreisträgerin Olga Tokarczuk zeigt in ihren Essays und Reden ein weiteres Mal, wie vielseitig interessiert, wie allumfassend denkend sie ist. Sie lässt uns beim Schreiben über ihre Schulter gucken, beschwört die wunderbare Macht des Lesens und ruft zu einem vernetzten Denken auf.

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Literatur:

Meine Mutter, der Mann im Garten und die Rechten. Eine deutsch-jüdische Familiengeschichte
"Als Kind hatte ich Angst, meine Mutter könnte sich das Leben nehmen, und so nahm ich mir vor, immer zu lächeln, um sie am Leben zu halten. Ich wollte ihr Freude bereiten." Mit diesen Worten eröffnet Stella Leder ihre aufrüttelnde Spurensuche nach ihren familiären jüdischen Wurzeln. Diese sind zugleich eingewoben in die Geschichte der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR.

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Literatur:

Elizabeth Kolbert - Wir Klimawandler. Wie der Mensch die Natur der Zukunft erschafft
Dass die Erderwärmung, die den Klimawandel beschleunigt, deutlich reduziert werden muss, darüber herrscht in Wissenschaft und Politik Einigkeit. Pulitzerpreisträgerin und Wissenschaftsjournalistin Elizabeth Kolbert geht deshalb nicht nur, wie bereits in "Das 6. Sterben. Wie der Mensch Naturgeschichte schreibt", der Frage nach,...

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Literatur:

Sabine Scholl – Die im Schatten, die im Licht
In ihrem Roman schildert die Autorin fiktive Lebensschicksale von acht erwachsenen Frauen und einem Mädchen, angelehnt an historische Vorbilder, die während des Nationalsozialismus in Österreich lebten, von dort flüchteten, deportiert und ermordet wurden oder emigrierten. In parallelen Montagen erzählt sie aus Opfer- und Täterinnenperspektive in der damaligen Gesellschaft.

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Literatur:

Ljudmila Ulitzkaja - Alissa kauft ihren Tod
Es sind starke und es sind bemerkenswerte Frauen, die die russische Autorin Ljudmila Ulitzkaja in ihrem Erzählband vorstellt. Mit wunderbarer Ironie und sprachlicher Eleganz erzählt sie von den Wendungen des Lebens und von den Toten, die das Leben wenden.

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Literatur:

Jüdische Frauen in der Bildenden Kunst
Fünfunddreißig Jahre lebte Hedwig Brenner in Israel, in Haifa. Ein bescheidenes Leben führte sie in der neuen Heimat, erst sehr spät wurde sie Schriftstellerin. Familienbiographien schrieb sie und vor allem entstanden durch ihre Energie und ihren Arbeitseifer sechs Lexika über Jüdische Frauen in der bildenden Kunst.

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Anna North - Die Gesetzlose
1894, der Wilde Westen. Die siebzehnjährige Ada wird wegen ihrer Unfruchtbarkeit verstoßen und schließt sich der berühmt-berüchtigten Hole-in-the-Wall-Gang an. Journalistin und Autorin Anna North erzählt in ihrem neu erschienenen Roman die Geschichte einer Gruppe Geächteter - voller Überraschungen und fern ab von Schubladendenken.

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Alice Bota: Die Frauen von Belarus. Von Revolution, Mut und dem Drang nach Freiheit
Die Politikjournalistin Alice Bota klärt in ihrem spannend und bedrückend zu lesenden Buch über die belarussische Revolution auf, die im Zuge der Pandemie erwachte und brutal niedergerungen wurde. Ganz besonders stellt sie dar, dass Frauen es waren, die mutig aufstanden und sich dem Lukaschenko-System entgegenstellten.

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Joan Didion - Was ich meine
Der Essay-Band der US-amerikanischen Autorin, die pointierte Gesellschaftsanalyse in messerscharfen Texten verfasste, enthält zwölf bislang unveröffentlichte Übersetzungen ins Deutsche. Übertragen und mit einem Vorwort versehen wurden die Essays von Antje Rávik Strubel, die 2021 den Deutschen Buchpreis für ihren Roman "Blaue Frau" erhielt.

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Somerville & Ross: Durch Connemara. Mit dem Eselskarren in Irland
Edith Somerville und Violet Martin nehmen uns mit auf ihre abenteuerliche Reise im Westen Irlands. Pointiert, klug und voller Witz lassen sie die Leserin durch einen lebhaften und höchst amüsanten Reisebericht traben.

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Leïla Slimani - Der Duft der Blumen bei Nacht
Die französisch-marokkanische Bestseller-Autorin Leïla Slimani ("Dann schlaf auch du", "Das Land der Anderen") erzählt in ihrem neuen, sehr persönlichen Buch von einer Nacht, die sie ganz allein im Museum Punta della Dogana in Venedig verbringt: Eine Nacht voller Erinnerungen und eine Liebeserklärung an das Schreiben.

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Literatur:

Natasha Brown - Zusammenkunft
Die Ich-Erzählerin in Natasha Browns Debütroman ist eine erfolgreiche junge Frau, die einen glänzenden Uni-Abschluss in Oxford absolviert hat und die Karriereleiter als Bankerin in London steil bergauf steigt. Was auf den ersten Blick nach einem wunderbaren Leben aussieht, entpuppt sich schnell als Trugschluss…

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Literatur:

Angelika Platen – Meine Frauen. Ausstellung zum 80. Geburtstag im Kunst Lager Haas in Berlin
Im 2021 im Hatje Cantz Verlag erschienenen Bildband der Fotografin sind ausschließlich Künstlerinnen abgebildet. Angelika Platen portraitiert die Frauen mit ihrem besonderen Blick für Komposition und Bildsprache. Anlässlich ihres 80. Geburtstags am 19. Februar 2022, …

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Ingeborg Bachmann – Ilse Aichinger und Günter Eich – Halten wir einander fest und halten wir alles fest! Briefe
Zwei der bedeutendsten Nachkriegsschriftstellerinnen dokumentieren in diesem Briefwechsel eine Freundschaft mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen: Aichinger war Holocaust-Überlebende, Bachmann hatte einen überzeugten Nazi zum Vater. Und doch entwickelte sich zwischen den Frauen eine innige Freundschaft, später auch zum Ehemann Aichingers, Günter Eich. Herausgegeben von Irene Fußl und Roland Berbig, erschienen in der Salzburger Bachmann Edition.

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Literatur:

Evke Rulffes - Die Erfindung der Hausfrau. Kinder, Küche und Karriere? Über Arbeitsteilung, Rollenbilder und gekippte Machtverhältnisse
Wer Hedwig Dohm, Simone de Beauvoir, Gerda Lerner oder Elisabeth Badinter gelesen hat, weiß es schon längst. Dennoch wird es mal wieder Zeit, es zu wiederholen: Die Hausfrau, wie wir sie heute kennen, ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Ihre Rolle wurde durch frauenfeindliche Gesetze festgetackert bis sie vermeintlich zum "natürlichen Zustand" wurde. Ein Stereotyp, das sich bis heute hartnäckig hält. Die Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes zeichnet einen Teil der Geschichte der Hausfrau nach.

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Janice P. Nimura – Die Blackwell Schwestern. Wie die ersten Ärztinnen der USA die Frauen in die Medizin brachten
Auf höchst amüsante und lebhafte Weise macht uns die US-amerikanische Autorin Janice P. Nimura mit zwei Schwestern bekannt, die selbstbewusst und unbeirrbar ihren Weg zum Ärztinberuf verfolgten. Ihr Ziel: Frauen, die Möglichkeit zu geben, von Frauen behandelt zu werden, medizinischen Studentinnen praktische Erfahrungen zu verschaffen und Krankenschwestern auszubilden.

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Juden in der DDR. Jüdisch sein zwischen Anpassung, Dissidenz, Illusionen und Repression. Porträts. (Hg. Anetta Kahane und Martin Jander). Jung und Jüdisch in der DDR. (Hg. Sandra Anusiewicz-Baer, Lara Dämmig)
Die beiden im Herbst 2021 im Hentrich & Hentrich Verlag erschienenen Bände stellen die Lebensrealitäten von Jüdinnen und Juden in der DDR in den Mittelpunkt. Die Autorinnen und Autoren fragen danach, wie die Angehörigen der ersten und zweiten Generation nach der Shoah ihr Jüdischsein im Sozialismus leben konnten, welchen Restriktionen und Formen von Antisemitismus sie begegneten und was sie dem entgegensetzten.

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Mia Oberländer - Anna
Völlig zurecht gilt Mia Oberländer als aufstrebender Star der deutschsprachigen Comicszene: Ihr Graphic-Novel-Debüt "Anna", in dem sie vom Zu-Groß- und Anderssein als Frau erzählt, wurde noch vor dem Erscheinen mit dem hochdatierten Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung ausgezeichnet.

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Ciani-Sophia Hoeder - Wut und Böse
Die Journalistin, Autorin und Gründerin sowie Geschäftsführerin von "RosaMag, dem ersten Online-Lifestylemagazin für Schwarze FLINTAs in Deutschland", Ciani-Sophia Hoeder, ändert in ihrem ersten Buch "Wut und Böse" das Narrativ um weibliche Wut, ein Gefühl, dem nur selten Raum gegeben wird. Ciani-Sophia Hoeder ermutigt ihre Leser*Innen darin, ihre Wut nicht mehr zu unterdrücken, sondern als transformative Kraft hin zu einer gleichberechtigteren Gesellschaft zu nutzen.

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Judy Batalion - Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns. Die vergessene Geschichte jüdischer Freiheitskämpferinnen
Die jüdisch-kanadische Historikerin und Comedienne stieß 2007 in der British Library auf ein verstaubtes Buch auf Jiddisch. "Freuen in di Ghettos" über die "Ghetto-Girls". Für Judy Batalion war das der Auslöser, sich näher mit der Geschichte und dem Schicksal der jüdischen Widerstandskämpferinnen in Polen zu befassen. Der Titel der englischen Originalausgabe: "The Light of Days. The Untold Story of Women Resistance Fighters in Hitler´s Ghettos".

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Literatur:

Nicole Seifert - FRAUEN LITERATUR. Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt
Schriftstellerinnen gab es zu jeder Zeit. Und seit Jahrhunderten stoßen ihre Werke in unserer männergeprägten Kultur und Gesellschaft auf dieselben Hindernisse und Vorurteile. Es ist wirklich Zeit, auch ein breites Publikum jenseits der feministischen Literaturwissenschaft für die dahinterliegenden Mechanismen zu sensibilisieren. Das macht Nicole Seifert mit dem vorliegenden Buch virtuos. Ein Buch, das wirklich alle lesen sollten.

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Literatur:

Claudia Skoda / Dressed To Thrill
Stricken ist nur was für Omas? Claudia Skoda erkannte schon vor langer Zeit, wie subversiv und revolutionär gestrickte Maschen sein können – und wurde selbst zur Marke. Als piefig verschrieene Handarbeiten wie Stricken radikal-modern umzudeuten und als hip zu deklarieren ist keine Erfindung des jüngeren DIY-Feminismus. In den frühen 1970er Jahren…

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Literatur:

Beate & Serge Klarsfeld – Die Nazijäger (Un combat contre l´oubli). Eine Graphic Novel von Pascal Bresson und Sylvain Dorange
NS-Verbrecher aufspüren, entlarven und sie ihrer gerechten Strafe zuführen. Beate und Serge Klarsfeld haben ihr Leben dem Kampf gegen die Vertuschung nationalsozialistischer Verbrechen gewidmet. Neben der Suche nach untergetauchten Nazi-Funktionären leisten sie mit ihrer Organisation der "Association des fils et filles des déportés juifs de France" (FFDJF) und ihren Publikationen und Aktionen Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen.

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Literatur:

Mirna Funk – Zwischen Du und Ich
Nach "Winternähe" und ihrem Kinderbuch "Wo ist Papa?" erscheint der neue Roman der in Berlin und Tel Aviv lebenden Autorin, Journalistin, Moderatorin, Filmemacherin, Schriftstellerin und Vogue-Kolumnistin Mirna Funk. Darin verkörpern die Figuren Noam und Nike die jüdisch-deutsch und israelischen Traumata, die sich bis heute über mehrere Generationen übertragen.

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Literatur:

Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution. Save the date: February 7th, 2021, International Solidarity Day with Belarus. Internationaler Tag der Solidarität mit Belarus am 7. Februar 2021
Mit Originaltexten und Gedichten von dreiundzwanzig Autorinnen (Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Journalistinnen und Schriftstellerinnen) gibt die "Flugschrift" der edition.foto_TAPETA einen Einblick in die Kämpfe um die Demokratie in Belarus aus der Sicht der Frauen. Ergänzt wird der Reader durch ausgewählte Internetbeiträge von der Plattform "Stimmen aus Belarus", und einer Chronik der Ereignisse zwischen dem 6. Mai und dem 26. Oktober 2020.

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Monika Hinterberger – Eine Spur von Glück. Lesende Frauen in der Geschichte
Die Historikerin Monika Hinterberger spürt die Geschichte der Frau als Leserin auf, die weit in die Antike zurückreicht. Ob auf Fresken aus Pompeji oder als frühneuzeitliche Kreidezeichnung – Frauen lasen mit Begeisterung und mit unterschiedlichsten Motivationen. Anhand von zehn Abbildungen tritt die Autorin der Annahme entgegen, Frauen seien über lange Zeit des Lesens unkundig gewesen.

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Literatur:

Tove Jansson – Briefe von Klara. Erzählungen
Die Künstlerin und Schriftstellerin Tove Jansson, die durch ihre Mumins weltberühmt geworden ist, ist auch eine Meisterin der Kurzgeschichten, wie sie in diesem neuen Band wieder einmal mehr unter Beweis stellt.

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Literatur:

Jella Lepman – Die Kinderbuchbrücke. Herausgegeben von der Internationalen Jugendbibliothek unter Mitarbeit von Anna Patrucco Becchi
Die Kinder über eine Bücherbrücke zusammenführen und "der geistigen Verarmung der deutschen Nachkriegskinder entgegenzuwirken" – dies nahm sich die jüdische Journalistin Jella Lepman (1891–1970) vor und gründete 1949 in München die Internationale Jugendbibliothek. Ihr Bericht über deren Entstehung und über ihre Rückkehr aus der erzwungenen Emigration in das postfaschistische Deutschland ist ein Glücksfall: äußerst spannend, nach-denkenswert und gewürzt mit viel Humor.

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Literatur:

Seweryna Szmaglewska – Die Frauen von Birkenau
Kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau schrieb die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska ihren Bericht über die Grauen und die Jahre ihrer Gefangenschaft von 1942 bis 1945. Jetzt, 75 Jahre nach seinem Erscheinen in Polen, liegt er in deutscher Übersetzung vor.

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Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation. Sammlung Böhme
Seit mehr als zwanzig Jahren sammelt Prof. Dr. Heinz R. Böhme Kunst von verfemten und weitgehend vergessenen Künstler_innen aus der Zeit 1920 bis 1945. Unter den Verfolgten, Entrechteten, Enteigneten waren viele jüdische Kunstschaffende. Sie wurden ins Exil oder in den Untergrund gezwungen, sie begingen Selbstmord oder wurden ermordet. Seit 2017 macht der Privatsammler die von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamierten Werke in seinem Museum "Kunst der Verlorenen Generation" in Salzburg für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter dem Titel "Zur falschen Zeit am falschen Ort" präsentiert das Haus bis Sommer 2021 seine dritte Ausstellung.

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Rebecca Solnit – Unziemliches Verhalten. Wie ich Feministin wurde
Vergessen Sie den deutschen Titel, der mit dem Inhalt dieses Buches wirklich nichts zu tun hat. "Recollections of My Nonexistence" - so der Originaltitel – ist eines der besten, klügsten, berührendsten Bücher dieses Jahres. Rebecca Solnit nimmt uns mit in ihre eigene Geschichte und deckt dabei die Strukturen des Unsichtbarmachens von Frauen auf.

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Dame Stephanie Shirleys - Ein unmögliches Leben
Let it Go: My Extraordinary Story - From Refugee to Entrepreneur to Philanthropist, so der Titel der Originalausgabe der Biografie dieser außergewöhnlichen Frau. In ihrem Buch erzählt sie von Flucht im Zweiten Weltkrieg mit dem jüdischen Kindertransport von Wien nach England, und davon, wie sie 1962 als eine der ersten Frauen weltweit eine Softwarefirma gründete, lange bevor Computerprogramme alltäglich wurden…

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Literatur:

Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt. Konzipiert von Dr. Hila Amit Abas, Mitgründerin des literarischen Projekts Anu אנו نحن: Jews and Arabs writing in Berlin und Gründerin der International Hebrew School
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland erscheint im September oder Oktober 2020 in der edition assemblage. Gefördert wurde die Produktion von der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Das Arbeitsbuch enthält neben einer klaren Struktur und lebensnahen Beispielen viele Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen. Mehr zum Buch, zur Autorin und den Bestellinfos auf AVIVA-Berlin.

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Literatur:

Ingeborg Boxhammer – Herrin ihrer selbst: Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk
In ihrem 2019 im Hentrich & Hentrich Verlag erschienenen Buch beschreibt die Journalistin und Autorin ("Marta Halusa und Margot Liu. Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen" und "Das Begehren im Blick - Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte") ein Freundinnen-Netzwerk zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, wobei sie ausführlich auf das Leben lediger Frauen und die Reformbewegungen, in denen sie aktiv waren, eingeht. Daneben zeichnet sie die Möglichkeiten nach, die Frauen im Deutschen Kaiserreich hatten, ihre eigenen Wege zu gehen und wirtschaftlich unabhängig zu sein.

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Literatur:

Delphine Horvilleur - Überlegungen zur Frage des Antisemitismus. Ein Videostream der vom Jüdischen Museum Frankfurt konzipierten Buchpremiere am 12. Mai 2020 ist auf Facebook und YouTube verfügbar
Delphine Horvilleur ist neben Pauline Bebe, Floriane Chinsky und Danièla Touati eine von vier Rabbinerinnen in Frankreich. In ihrem Essay schildert und analysiert sie verschiedenste Aspekte des Judenhasses sowie beleuchtet Verknüpfungen von Antisemitismus, Faschismus und Misogynie. Dazu wendet sie sich den Schriften aus der Torah und dem Talmud zu. Durch ihre Untersuchung der rabbinischen Dispute nähert sie sich dem Ursprung …

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Literatur:

Uwe Westphal - Modemetropole Berlin 1836-1939 Entstehung und Zerstörung der jüdischen Konfektionshäuser
Der Kunsthistoriker, Journalist und Buchautor beschäftigt sich seit den 1980er Jahren intensiv mit der systematischen Enteignung tausender jüdischer Firmen in der Modebranche – er ist dafür um die halbe Welt gereist, hat in Archiven recherchiert und mit ZeitzeugInnen in Israel, USA, Großbritannien, Argentinien, Australien, New Mexico und in den Niederlanden gesprochen. Damit hat er ein Thema angeschoben, das in der Mode-Branche...

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Literatur:

Brigitta Waldow-Schily - Maria Hiszpańska-Neumann. Leben und Werk 1917 - 1980
Vor sechzig Jahren hatte die polnische Malerin, Grafikerin und Buchillustratorin Maria Hiszpańska-Neumann ihre erste Einzelausstellung nach dem Krieg in Deutschland. Die jahrelang in Ravensbrück verhaftete "polnische Käthe Kollwitz" gehört zu den großen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die sich immer wieder dem Leid der Menschen und seiner Heilung zuwandte.

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Géraldine Schwarz - Die Gedächtnislosen. Erinnerungen einer Europäerin
Die deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin Géraldine Schwarz breitet ein weites Tableau deutscher und französischer Geschichte von der Nazi-Diktatur bis zur heutigen Rechten aus. In ihrem klugen und spannenden Buch warnt sie vor Geschichtsvergessenheit und dem Schweigen der Massen.

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Literatur:

Künstlerinnen schreiben - Ausgewählte Beiträge zur Kunsttheorie aus drei Jahrhunderten. Herausgegeben von Renate Kroll und Susanne Gramatzki
Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Erinnerungen, Manifeste, Essays vom Ancien Régime bis ins 21. Jahrhundert von sechzehn Künstlerinnen, darunter von der deutsch-jüdischen Malgraphikerin Gertrude Sandmann, der russischen Malerin Marie Bashkirtseff und der österreichischen Performancekünstlerin VALIE EXPORT. Fundiert und informativ kommentiert wurden diese schriftlichen Aufzeichnungen von Literaturwissenschaftler*innen und Kunsthistoriker*innen.

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Lisa Seiden - Bleib immer mit deinem Bruder zusammen. Eine Geschichte vom Kindertransport. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Inge Hansen-Schaberg
Neun Jahre alt ist Lisa Leist, als sie aus ihrem vertrauten Leben gerissen wird. Gemeinsam mit ihrem Bruder Peter steht sie fast ohne Vorwarnung auf dem Wiener Bahnhof, umgeben vom Lärm zahlloser Menschen und lauscht den eindringlichen Ermahnungen ihrer Mutter. Erst acht Jahre später sollte sie ihre Eltern wiedersehen. Lina und Peter gehörten zu den jüdischen Kindern, deren Eltern es gelang, sie nach Großbritannien ausreisen zu lassen, um sich vor den Verfolgungen des Nationalsozialismus zu retten.

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Marina B. Neubert - Kaddisch für Babuschka
2013 wurde die Dipl.-Philologin, Journalistin und Schriftstellerin ("Bella und das Mädchen aus dem Schtetl") für ihr Romanprojekt "Vier Tage. Aufzeichnungen aus Mutterstadt" von der Stiftung ZURÜCKGEBEN und der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" im Programm "Jüdische weibliche Identitäten heute" gefördert. Danach aber kam alles anders. Aus "Mutterstadt" ist ein anderer Roman geworden, denn ...

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Literatur:

Dava Sobel - Das Glas-Universum. Wie die Frauen die Sterne entdeckten
"Langperiodische Veränderliche", "Spektralserie", "Pekuliarobjekte", "Cepheiden" oder "Wasserstofflinienalphabet" sind für Sie Fremdwörter? Nach der Lektüre von "Glas-Universum" der Wissenschaftsredakteurin der New York Times, Dava Sobel, nicht mehr!

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Barbara Hammer - Evidentiary Bodies
Die Retrospektive im Leslie-Lohman Museum of Gay and Lesbian zeigte vom 7. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 bekannte sowie bislang unbekannte Arbeiten der vielfach preisgekrönten, feministischen Künstlerin Barbara Hammer, die als eine der Pionierinnen des lesbischen Dokumentar- und Experimentalfilms gilt. Auch der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung bildet die enorme Bandbreite ihrer Arbeiten ab und macht ihre eminente Bedeutung für die queere Künstler_innenszene in Wort und Bild deutlich.

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Sasha Marianna Salzmann - Außer sich
Der Debutroman von Sasha Marianna Salzmann, Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin, gefeierte Hausautorin des Berliner Maxim-Gorki Theaters, hat autobiographische Züge. Ihre Hauptfigur Ali/Alissa/Anton sucht nach ihrer Identität auf allen Ebenen, u.a. Herkunft, Heimat, Geschlecht.

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Toni Morrison - Die Herkunft der Anderen. Über Rasse, Rassismus und Literatur
Aktueller denn je präsentieren sich die Essays der afroamerikanischen Schriftstellerin Toni Morrison. Ausgrenzung und das Definieren von Anderssein sind Themen, die nicht nur in den USA eine gefährliche Brisanz haben. Wer gehört dazu und wer nicht? Warum scheint der Mensch das Konzept der "anderen" zu brauchen?

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Literatur:

Sandra Richter - Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur
Sandra Richter, Professorin für deutsche Literatur, verspricht in ihrem Kompendium eine Darstellung von eintausend Jahren Literaturgeschichte. Aber gelingt ihr auch dieses große Unterfangen? Auf dem Umschlagbild des dicken Wälzers sind siebzehn Persönlichkeiten bzw. literarische Figuren abgebildet (zuzüglich des Eisbären Knut), wovon gerade einmal vier Frauen sind (Nelly Sachs, Bettina von Arnim, Herta Müller und Lotte aus Goethes Werther). "Im Land von Goethe & Schiller" wird also immer noch...

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Literatur:

Ruth Klüger - Gegenwind. Gedichte und Interpretationen
In ihrem 2014 erschienenen Band "Zerreißproben. Kommentierte Gedichte" kommentierte und interpretierte die Lyrikerin und Literaturwissenschaftlerin, gefeierte Autorin, Feministin, Mutter, Großmutter, und Überlebende der Shoa Ruth Klüger ihre eigenen Verse über Gespenster, die sie heimsuchen. In "Gegenwind" deutete sie jeweils ein Gedicht älterer und moderner AutorInnen, von Adelbert von Chamisso bis Jane Hirshfield.

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Literatur:

Edith Jacobson – Gefängnisaufzeichnungen. Herausgegeben von Judith Kessler und Roland Kaufhold
Ein Vierteljahrhundert lagen die Aufzeichnungen von Edith Jacobson bei Judith Kessler in der Schublade. Dann endlich fanden die Tagebuchnotizen, Gedichte und Analysen der jüdischen Psychoanalytikerin den Weg in die Öffentlichkeit. Sie erzählen von ...

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Literatur:

Marlow Moss - A Forgotten Maverick
Zeichnungen, Malereien, Reliefs und Skulpturen mit rhythmischen Linien und geometrischen Formen: Die Geschichte von Marlow Moss ist die einer unangepassten, lesbischen, jüdischen Malerin und Bildhauerin in der Kunstszene der 1930er und 40er Jahre, die trotz ihrer richtungsweisenden Innovationen...

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Literatur:

Sherrie Levine - After All
Die jüdisch-amerikanische Konzeptkünstlerin und Fotografin Sherrie Levine wurde in den 1980er Jahren als Mitglied der "Pictures-Generation" bekannt, einer Gruppe, die sich mit Appropriations(Aneignungs)-Kunst beschäftigte. Sie reproduzierte, kopierte und variierte Werke berühmter Künstler zu...

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Literatur:

Jüdische weibliche Identitäten sichtbar machen
Am 17. November 2016 fand die Vorstellung der Stipendiatinnen der Stiftung ZURÜCKGEBEN aus dem Förderzweig "Jüdische weibliche Identitäten heute" in den Räumen der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) statt. Der dort präsentierte Katalog ist kostenlos zum Download verfügbar.

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Literatur:

Deborah Sharon Abeles, DESSA, Stolzesteine - Stones-of-Pride, Hommage an das Kaufhaus N. Israel, Berlin
Die in Afrika als Tochter jüdischer Emigrant_innen geborene Künstlerin hat sich in Berlin auf Spurensuche begeben und dabei kaum noch sichtbare Erinnerungsorte aufgesucht. Über ihre künstlerischen Arbeiten versucht sie, vergessene Geschichten in das kollektive Gedächtnis zurückzubringen.

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Literatur:

Efrat Gal-Ed - Niemandssprache. Itzik Manger- Ein europäischer Dichter und Itzik Manger - Dunkelgold
Efrat Gal-Ed legt mit dieser inhaltlich wie formal außergewöhnlich aufwendig gestalteten Biographie nicht nur ein umfangreiches und vielschichtiges, sondern auch ein kritisches Portrait von Itzik Manger vor. Anhand der bewegenden Lebensgeschichte eines der größten Stars der jiddischen Dichtung...

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Literatur:

Sarah Thornton - 33 Künstler in 3 Akten
"Was ist ein Künstler, ein echter Künstler?" Die kanadische Kunstsoziologin Sarah Thornton hat dazu 33 der international erfolgreichsten Künstler_innen befragt. Die Kunstkritikerin des New Yorker und der Süddeutschen Zeitung ist eine Insiderin was Kunst angeht, und...

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Literatur:

Elina Brotherus - CARPE FUCKING DIEM. Ausstellungen in Finnland, Österreich und Frankreich in 2016
Die Serie "Annonciation" bildet den Kern der sechsten Monografie der finnischen Fotografin. Sie bildet ein noch immer stark tabuisiertes Thema ab: ungewollte Kinderlosigkeit. Damit kehrt sie zur...

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Literatur:

Eva Hesse - One More than One
"Can It Be Different Each Time?", fragte die New Yorker Künstlerin. Der Ausstellungskatalog geht dieser Frage mit Abbildungen ihrer Werkausstellung in Hamburg, Tagebuchnotizen, Interviews...

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Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

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Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter:
mandelbaum.at

Stone Butch Blues von Leslie Feinberg

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Stone Butch Blues von Leslie Feinberg
Jetzt wieder lieferbar! Leslie Feinbergs Stonewall-Roman über die queere Community im New York der 1960er Jahre - der Klassiker der Gender-Debatte. Längst Kult!
Mehr Infos zum Buch und Bestellungen unter: krugschadenberg.de

Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

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Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter:
edition-assemblage.de

Ayala Goldmann, Schabbatkind

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Ayala Goldmann, Schabbatkind
Die Journalistin spürt ihren jüdischen und nichtjüdischen Familienzweigen nach und fragt nach der Bedeutung ihrer ganz eigenen Jüdischkeit.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter:
hentrichhentrich.de

"Über jeden Verdacht erhaben? Antisemitismus in Kunst und Kultur", herausgegeben von Stella Leder

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Über jeden Verdacht erhaben, Stella Leder
U.a. mit Beiträgen von Lena Gorelik, Ramona Ambs, Ronen Steinke, Samuel Salzborn, Vojin Saša Vukadinović, Aram Lintzel, Sharon Adler, Julya Rabinowich, Tania Martini, Philipp Peyman Engel, Ben Salomo ...
Mehr Infos zum Buch und Bestellung unter:
hentrichhentrich.de

Herrin ihrer selbst. Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk

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Margarete Herz
Ingeborg Boxhammers lebendige Biographie zeichnet die Möglichkeiten nach, die jüdische Frauen im Deutschen Kaiserreich hatten, ihre eigenen Wege zu gehen, wirtschaftlich unabhängig zu sein und sich selbst zu verwirklichen.
Mehr zum Buch und bestellen unter: www.hentrichhentrich.de

Anne Otto - Für immer Kind? Wie unsere Beziehung zu den Eltern erwachsen wird

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Anne Otto - Für immer Kind?
Egal wie alt wir werden, keine Beziehung prägt uns so wie die zu unseren Eltern. Die Psychologin Anne Otto inspiriert mit konkreten Beispielen und klugen Analysen dazu, über das eigene Verhältnis zu den Menschen nachzudenken, für die wir immer Kinder bleiben. Mit vielen, Tipps und einem Coaching zum Umgang mit alten Eltern bei Konflikten, in der Pflege und der alltäglichen Begleitung.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellungen unter: edition-koerber.de

Christina Mohr, Female Words & Sounds. Von Riot Grrrls und Discodiven

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Christina Mohr, Female Words & Sounds
Die Musikjournalistin legt mit ausgewählten Texten einen zeitlosen und vielfältigen Kanon für weiblich und feministisch geprägte Popmusik vor.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter:
verlag-reiffer.de


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