Ines Sonder - Lotte Cohn. Baumeisterin des Landes Israel - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Literatur

AVIVA-Berlin.de im November 2020:

Unsere aktuellen Top - Themen:

Literatur:

Lydia Lierke und Massimo Perinelli (Hg.) - Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive
Die Herausgeber*innen Lydia Lierke und Massimo Perinelli versammeln in "Erinnern stören" ein breites Spektrum von Biografien, die bei der deutsch-deutschen Vereinigung ignoriert und ausgegrenzt wurden. Gerade deshalb sind diese Erzählungen von rassistischen und antisemitischen Erfahrungen, solidarischen Kämpfen und politischem Engagement ein...

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Literatur:

Jella Lepman – Die Kinderbuchbrücke. Herausgegeben von der Internationalen Jugendbibliothek unter Mitarbeit von Anna Patrucco Becchi
Die Kinder über eine Bücherbrücke zusammenführen und "der geistigen Verarmung der deutschen Nachkriegskinder entgegenzuwirken" – dies nahm sich die jüdische Journalistin Jella Lepman (1891–1970) vor und gründete 1949 in München die Internationale Jugendbibliothek. Ihr Bericht über deren Entstehung und über ihre Rückkehr aus der erzwungenen Emigration in das postfaschistische Deutschland ist ein Glücksfall: äußerst spannend, nach-denkenswert und gewürzt mit viel Humor.

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Literatur:

Gesichter der Antimoderne. Gefährdungen demokratischer Kultur in der Bundesrepublik Deutschland. Herausgegeben von Dr. Martin Jander, Anetta Kahane.
Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes analysieren vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Themenfelder die Kontinuitäten von Antisemitismus und Antimoderne sowie ihre Präsenz in verschiedenen politischen Strukturen wie gesellschaftlichen Milieus. Weithin sichtbar in den wissenschaftlich-soziologischen, essayistischen oder empirischen Beiträgen werden die vielfältigen Erscheinungsformen von (Alltags)Antisemitismus und damit die Herausforderungen für die Demokratie: Zivilgesellschaft wie Politik oder Kunst und Kultur.

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Literatur:

Neuerscheinungen von und über Susan Sontag im Herbst 2020: Benjamin Moser – Sontag. Die Biografie. Sigrid Nunez – Sempre Susan. Erinnerungen an Susan Sontag. Susan Sontag – Wie wir jetzt leben. Erzählungen
Die jüdisch-amerikanische Intellektuelle und Publizistin Susan Sontag war zu Lebzeiten eine Ikone, und auch nach ihrem Tod vor 16 Jahren ist sie nie ganz aus dem Blick des öffentlichen Interesses verschwunden. Benjamin Moser hat eine beeindruckende Biografie über sie geschrieben, die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und Sigrid Nunez erinnert sich gefühlvoll in "Sempre Susan" an ihre gemeinsame Zeit. Und schließlich die Erzählungen von Susan Sontag selbst, erstmalig aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Kathrin Razum.

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Literatur:

Ilka Piepgras (Hrsg.) – Schreibtisch mit Aussicht. Schriftstellerinnen über ihr Schreiben
In ihrer Anthologie versammelt die Journalistin und Autorin Ilka Piepgras eine Reihe bekannter und beeindruckender Schriftstellerinnen, um herauszufinden, was sie zum Schreiben motiviert, wie hoch der Preis dieser Berufswahl ist und ob sich der in den vergangenen Jahrhunderten für Frauen verändert hat.

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Literatur:

Seweryna Szmaglewska – Die Frauen von Birkenau
Kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau schrieb die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska ihren Bericht über die Grauen und die Jahre ihrer Gefangenschaft von 1942 bis 1945. Jetzt, 75 Jahre nach seinem Erscheinen in Polen, liegt er in deutscher Übersetzung vor.

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Literatur:

Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation. Sammlung Böhme
Seit mehr als zwanzig Jahren sammelt Prof. Dr. Heinz R. Böhme Kunst von verfemten und weitgehend vergessenen Künstler_innen aus der Zeit 1920 bis 1945. Unter den Verfolgten, Entrechteten, Enteigneten waren viele jüdische Kunstschaffende. Sie wurden ins Exil oder in den Untergrund gezwungen, sie begingen Selbstmord oder wurden ermordet. Seit 2017 macht der Privatsammler die von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamierten Werke in seinem Museum "Kunst der Verlorenen Generation" in Salzburg für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter dem Titel "Zur falschen Zeit am falschen Ort" präsentiert das Haus bis Sommer 2021 seine dritte Ausstellung.

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Literatur:

Isabel Rohner – Taugenixen
Isabel Rohner ist nicht nur Literaturwissenschaftlerin und Hedwig-Dohm-Expertin, sondern sie schreibt auch Krimis. Einer davon ist "Taugenixen". Ein erfrischender Kriminalroman, mit feministischem Einschlag und queeren Figuren, in deren Mittelpunkt zwei Kölner Freundinnen um die vierzig stehen, die eigentlich nur einen entspannten Spanienurlaub verbringen möchten. Daraus wird aber nichts, denn es geschehen mehrere Morde...

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Literatur:

NSU-Watch - Aufklären und Einmischen. Der NSU-Komplex und der Münchener Prozess
Über fünf Jahre begleitete die bundesweit aktive Initiative NSU-Watch das Gerichtsverfahren zu der rechtsterroristischen Mord- und Anschlagsserie des sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) in München. Mit ihrem Buch zeigen sie, wie wichtig ihre Beobachtungen an jedem einzelnen Verhandlungstag waren,...

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Literatur:

Peggy Mädler – Wohin wir gehen
Zwei Generationen von Frauen hat Peggy Mädler in ihrem Roman in den Fokus gestellt. Dabei beleuchtet sie die Themen Freundschaft und Abschied, und bettet diese Szenarien vor allem die frühe DDR-Geschichte ein.

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Literatur:

Rebecca Solnit – Unziemliches Verhalten. Wie ich Feministin wurde
Vergessen Sie den deutschen Titel, der mit dem Inhalt dieses Buches wirklich nichts zu tun hat. "Recollections of My Nonexistence" - so der Originaltitel – ist eines der besten, klügsten, berührendsten Bücher dieses Jahres. Rebecca Solnit nimmt uns mit in ihre eigene Geschichte und deckt dabei die Strukturen des Unsichtbarmachens von Frauen auf.

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Literatur:

Andrea Petković – Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht. Erzählungen
In 18 sehr persönlichen Kapiteln beschreibt die Tennisspielerin mit viel Spaß an ihrem Sport, dem Leben und der Literatur die Höhen und Tiefen einer Profikarriere. Dabei vermittelt sie anschaulich und sprachlich ausgefeilt mal humorvoll, mal nachdenklich die Einflüsse ihrer vor dem Bürger*innenkrieg im ehemaligen Jugoslawien geflohenen Familie, der neuen Heimat in Hessen sowie ihren Aufbruch in die internationale Welt des Tennis.

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Literatur:

Dame Stephanie Shirleys - Ein unmögliches Leben
Let it Go: My Extraordinary Story - From Refugee to Entrepreneur to Philanthropist, so der Titel der Originalausgabe der Biografie dieser außergewöhnlichen Frau. In ihrem Buch erzählt sie von Flucht im Zweiten Weltkrieg mit dem jüdischen Kindertransport von Wien nach England, und davon, wie sie 1962 als eine der ersten Frauen weltweit eine Softwarefirma gründete, lange bevor Computerprogramme alltäglich wurden…

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Literatur:

Halle ist überall – Stimmen jüdischer Frauen. Mit Fotos von Sharon Adler und anderen. Herausgegeben von Nea Weissberg, Lichtig Verlag
"Mutig sein, stark bleiben". In emotionalen wie analysierenden Beiträgen reflektieren die in dieser Anthologie vertretenen zwanzig Jüdinnen der I., II. und III. Generation ihre persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle zu ihrem Leben als Jüdin in Deutschland – vor und nach Halle. Ein Jahr nach dem Anschlag auf die Betenden in der Synagoge in Halle an der Saale an Yom Kippur…

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Literatur:

Susanne Kalka und Helene Traxler - Lesbisch feministisch sichtbar - Role Models aus dem deutschsprachigen Raum
Leider ist es im Jahr 2020 immer noch nicht selbstverständlich, offen lesbisch zu leben. Auch wenn sich die gesellschaftliche Situation im Gegensatz zum letzten Jahrhundert zwar verbessert hat, so ist die Gegenwart vor allem durch patriarchale Heteronormativität geprägt und das Coming-Out wird vielen Lesben schwer gemacht. In der queeren Welt stehen vor allem …

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Literatur:

Lydia Davis - Es ist, wie´s ist
Mit dem Band "Es ist, wie´s ist" liegen nun alle Erzählungen der US-amerikanischen Autorin Lydia Davis in deutscher Übersetzung vor. Wie gewohnt präsentiert sich Davis als Meisterin der kleinen Form.

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Literatur:

Elena Ferrante – Das lügenhafte Leben der Erwachsenen
In ihrem ersten Roman nach ihrer weltberühmten Neapolitanischen Saga erzählt Elena Ferrante zum einen von der Pubertät eines Mädchens, das durch das Auseinanderbrechen ihrer Familie zur Erwachsenen wird, zum anderen von den verschiedenen Klassen in Neapel.

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Literatur:

Judith Katz – Der Traum von Freiheit
Sofia Teitelbaum ist ein jüdisches 16-jähriges Mädchen, als sie ihre Eltern im Mai 1913 dem scheinbar ehrenwerten 30-jährigen Tutsik Goldenberg zur Ehe versprechen. Die Hochzeit kann aber nicht in Warschau im Rahmen der Familie stattfinden, weil Goldenberg angeblich aus geschäftlichen Gründen nach Buenos Aires muss. Damit beginnt der Alptraum für Sofia. Herausgerissen aus ihrem behüteten Elternhaus findet sie sich wieder in einem Leben von Alkohol, Drogen, Prostitution und Gewalt.

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Literatur:

Patti Smith – Im Jahr des Affen
In ihrem Erinnerungsbuch, das zwischen Fiktion und Realität changiert, beweist die einstige Punk-Ikone einmal mehr, dass sie in vielen Künsten zu Hause ist. Dabei lässt sie sich durch das Jahr des Affen treiben, das nach den chinesischen Tierkreiszeichen im Jahr 2016 stattfand, und wird von Erinnerungen und dem nahenden Tod von zwei Freunden und ihrem anstehenden 70. Geburtstag umfangen.

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Literatur:

Barbara Rendtorff, Claudia Mahs und Anne-Dorothee Warmuth (Hg): Geschlechterverwirrungen. Was wir wissen, was wir glauben und was nicht stimmt
Der Sammelband nimmt das "Geschlecht" in den Blick - aus historischer, theologischer, philosophischer, soziologischer und politischer Sicht und in 32 ganz unterschiedlichen, kurzen Beiträgen. Eignet sich insbesondere als Einstiegslektüre!

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Literatur:

Sigrid Undset – Viga-Ljot und Vigdis
Für ihr Hauptwerk, den dreibändigen Roman "Kristin Lavranstochter" erhielt Sigrid Undset 1928 den Nobelpreis für Literatur, "vornehmlich für ihre kraftvollen Schilderungen des nordischen Lebens im Mittelalter". Diese machen auch den von Gabriele Haefs neu übersetzten früheren Roman Viga-Ljot und Vigdis aus, der sich mit den Folgen einer Vergewaltigung beschäftigt.

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Literatur:

Christa Wolf – Umbrüche und Wendezeiten / Sarah Kirsch – Christa Wolf – Wir haben uns wirklich an allerhand gewöhnt – Der Briefwechsel
Christa Wolf kann heutzutage nicht mehr unvoreingenommen gelesen werden. Ihre Stasi-Vergangenheit als IM Margarete wiegt schwer. Zumal die Vorwürfe Anfang August 2020 von der diesjährigen Bachmann-Preisträgerin Helga Schubert in einem FAZ-Beitrag erneut geäußert wurden, in dem sie Wolf als "SED-Schriftstellerin" bezeichnete. Mit diesem Hintergrundwissen lesen sich sowohl die 2008 geführten Interviews im Buch "Umbrüche und Wendezeiten" als auch ihr Briefwechsel mit Sarah Kirsch mit einem anderen Blick.

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Literatur:

Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt. Konzipiert von Dr. Hila Amit Abas, Mitgründerin des literarischen Projekts Anu אנו نحن: Jews and Arabs writing in Berlin und Gründerin der International Hebrew School
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland erscheint im September oder Oktober 2020 in der edition assemblage. Alle, die das Buch bis zum 31. August 2020 vorbestellen, sparen 5€! Gefördert wurde die Produktion von der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Das Arbeitsbuch enthält neben einer klaren Struktur und lebensnahen Beispielen viele Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen. Mehr zum Buch, zur Autorin und den Bestellinfos auf AVIVA-Berlin.

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Literatur:

Melitta Breznik - Mutter. Chronik eines Abschieds
Melitta Breznik, mit mehreren Preisen ausgezeichnete Autorin ("Der Sommer hat lange auf sich warten lassen", "Das Umstellformat"), arbeitet in ihrem Hauptberuf als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Über die letzten gemeinsam verbrachten Wochen mit ihrer Mutter …

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Literatur:

Margrit Sprecher – Irrland. Reportagen
Ob Bauchwellen nach Büroschluss wallen, ein Kongress der irrtümlich zum Tode Verurteilten stattfindet oder ein Dienstleister in Sachen Sterbehilfe unterwegs ist – die Schweizer Journalistin und Autorin Margrit Sprecher berichtet darüber. Mit unerschrockener Subjektivität und geistreichem Witz unterhalten ihre Reportagen aufs Feinste.

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Literatur:

Ingeborg Boxhammer – Herrin ihrer selbst: Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk
In ihrem 2019 im Hentrich & Hentrich Verlag erschienenen Buch beschreibt die Journalistin und Autorin ("Marta Halusa und Margot Liu. Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen" und "Das Begehren im Blick - Streifzüge durch 100 Jahre Lesbenfilmgeschichte") ein Freundinnen-Netzwerk zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, wobei sie ausführlich auf das Leben lediger Frauen und die Reformbewegungen, in denen sie aktiv waren, eingeht. Daneben zeichnet sie die Möglichkeiten nach, die Frauen im Deutschen Kaiserreich hatten, ihre eigenen Wege zu gehen und wirtschaftlich unabhängig zu sein.

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Literatur:

Maryse Condé - Das ungeschminkte Leben. Autobiographie
Maryse Condé, 1937 in Guadeloupe geboren und 2018 mit dem Alternativen Literaturpreis ausgezeichnet, ist eine der wichtigsten politischen Autor*innen des französischen Sprachraums. In ihrer Autobiographie beschreibt sie ihre Erfahrungen mit Rassismus, Sexismus und politischer Willkür ebenso, wie...

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Literatur:

Mary MacLane - Ich erwarte die Ankunft des Teufels
Eine zornige junge Frau, die aus der Verachtung für ihre Lebensumstände keinen Hehl macht – das ist nicht etwa die Ausgangssituation einer zeitgenössischen Autobiografie, sondern der Plot von Mary MacLanes eindrucksvollem Buch aus dem Jahr 1901, "Ich erwarte die Ankunft des Teufels"...

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Literatur:

Juliane Streich - These Girls. Ein Streifzug durch die feministische Musikgeschichte. Mit Illustrationen von Judit Vetter
Die "Lo-Fi-Bohemienne" Juliane Streich hat als Herausgeberin fast 140 Portraits von Musikerinnen zusammengetragen, die in den letzten Jahrzehnten Musikgeschichte geschrieben haben. Das ist mehr als nur ein Streifzug durch die feministische Musikgeschichte, denn es bietet sich als Vorlage für die Leser*in an, um die eigene (musikalische) Biographie vor dem inneren Auge abzuspulen.

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Literatur:

Marieke Lucas Rijneveld – Was man sät
Der plötzliche Tod eines Jungen wirkt sich in Rijnevelds Debut-Roman auf die ganze Familie aus. Die Eltern und Kinder entfernen sich immer weiter voneinander und sind letztendlich völlig einsam in ihrem Schmerz, den sie in ihrer Sprachlosigkeit nicht teilen können. Auf der Shortlist des International Booker Prize, der am 26. August 2020 verliehen wird.

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Cristina Cattaneo - Namen statt Nummern. Auf der Suche nach den Opfern des Mittelmeers
Europas Außengrenzen sind die tödlichsten der Welt. Nach UN-Angaben starben von Januar 2014 bis Oktober 2019 beim Versuch, über das Meer nach Europa zu gelangen, 18.892 Flüchtlinge im Mittelmeer. Während bei Flugzeugabstürzen und Zugunglücken Spezialist*innen anreisen, um die Toten zu identifizieren und die Angehörigen zu informieren, treiben die toten Körper der Flüchtlinge nach dem Kentern der hoffnungslos überfüllten Flüchtlingsboote namenlos im Meer. Die Rechtsmedizinerin und Forensik-Professorin Cristina Cattaneo arbeitet gegen das Vergessen. In ihrem Buch ...

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Literatur:

Victor Margueritte - La Garçonne
Dieses Buch sorgte bei seinem Erscheinen 1922 in Frankreich für einen handfesten Skandal: Es galt als sittenwidrig und drohte verboten zu werden...

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Literatur:

Zsófia Bán – Weiter atmen. Erzählungen. Zsófia Bán – Der Sommer unsres Missvergnügens. Essays
Sowohl in ihren Erzählungen als auch ihren Essays knüpft die ungarische Autorin Zsófia Bán auf beeindruckende Weise weltweite Zusammenhänge, die ihr umfassendes Wissen von Literatur- und Kunstgeschichte deutlich machen.

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Literatur:

Dagmar von Gersdorff – Julia Mann. Die Mutter von Heinrich und Thomas Mann. Eine Biographie. Lesung voraussichtlich am 14.10.2020 in Chemnitz
Längst überfällig ist eine Biographie über Julia da Silva-Bruhns, verheiratete Mann und Mutter von Heinrich und Thomas. Dagmar von Gersdorff schließt damit eine Lücke im Literaturbetrieb und verdeutlicht, wie wichtig der Einfluss von Julia auf das literarische Schaffen ihrer Söhne war.

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Fantastische Frauen – Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo. Herausgegeben von Ingrid Pfeiffer
Mit einem opulenten Bildband begleitet der Hirmer Verlag die Ausstellung surrealistischer Künstlerinnen in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt. 36 fantastische Frauen aus elf Ländern mit ihren fantasievollen, anregenden und faszinierenden Werken werden hier vorgestellt und ausgeleuchtet – eine großzügige Einladung in den weiblichen Surrealismus.

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Literatur:

Nicole Flattery - Zeig ihnen, wie man Spaß hat
Acht Geschichten voll skurriler und deprimierender Begebenheiten – und doch kommt frau stellenweise aus dem Lachen nicht heraus. Dieses vermeintlich paradoxe Kunststück gelingt der irischen Schriftstellerin Nicole Flattery mit ihrem ersten Erzählband...

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Literatur:

Barbara Beuys – Asta Nielsen. Filmgenie und Neue Frau
Asta Nielsen gilt als Weltstar des Stummfilms. In ihren Rollen verkörperte sie den Typus einer Neuen Frau – selbstbestimmt, erotisch, unabhängig. Auch in ihrem Leben waren Freiheit und Unabhängigkeit wichtige Themen, deren Bedeutung sie in ihren Erinnerungen hervorhob, indem sie Ehemänner und ihre Tochter schlicht nicht erwähnte. Die Biographin Barbara Beuys hat sich die Quellen genauer angesehen.

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Sibylle Berg - NERDS retten die Welt. Gespräche mit denen, die es wissen
Während der Arbeit an ihrem Roman » GRM – Brainfuck « sprach die Dramatikerin und Kult-Autorin Sibylle Berg über zwei Jahre hinweg mit Expert*innen verschiedenster Disziplinen über den Zustand der Welt, und darüber, ob es überhaupt noch Hoffnung für sie gibt. Ihre Interviews, erstabgedruckt in ihrer Kolumne im digitalen Magazin "Republik", sind im März 2020 als gebundenes Buch bei Kiepenheuer&Witsch erschienen. Entstanden ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Intoleranz und Profitgier, getragen von Frau Bergs pointierten Fragen und den klugen Antworten der Wissenschaftler*innen.

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Literatur:

Delphine Horvilleur - Überlegungen zur Frage des Antisemitismus. Ein Videostream der vom Jüdischen Museum Frankfurt konzipierten Buchpremiere am 12. Mai 2020 ist auf Facebook und YouTube verfügbar
Delphine Horvilleur ist neben Pauline Bebe, Floriane Chinsky und Danièla Touati eine von vier Rabbinerinnen in Frankreich. In ihrem Essay schildert und analysiert sie verschiedenste Aspekte des Judenhasses sowie beleuchtet Verknüpfungen von Antisemitismus, Faschismus und Misogynie. Dazu wendet sie sich den Schriften aus der Torah und dem Talmud zu. Durch ihre Untersuchung der rabbinischen Dispute nähert sie sich dem Ursprung …

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Literatur:

Ahima Beerlage – Riss in der Zeit
Die Mittzwanzigerin Jana hat gerade ihren ersten Auftrag als Kirchen-Restauratorin hinter sich gebracht, und kehrt aus dem Brandenburger Umland zurück nach Berlin in die Arme ihrer Lebensgefährtin Frauke. Seit drei Jahren sind sie ein Paar, und alles scheint bestens für die beiden zu laufen. Aber Jana hat ein Geheimnis, was sie Frauke bislang noch nicht anvertraut hat. Der neue Roman der Autorin von "Lesbisch – Eine Liebe mit Geschichte", ebenfalls erschienen im Verlag Krug & Schadenberg

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Literatur:

Esther Shakine – Exodus
Die israelische Malerin, Designerin und Illustratorin, geboren 1932 in Szeged, Ungarn, überlebte als Kind den Holocaust. In ihrer bewegenden Graphic Novel erzählt sie in der Person der kleinen Ticka, wie ihre unbeschwerte Kindheit an dem Tag endete, an dem ihre Mutter einen gelben Stern auf ihr Kleid genäht hat. Mit "Exodus" dokumentiert sie in expressiven Zeichnungen, herzzerreißenden Dialogen und tagebuchartigen Texten von der Zeit ihres Überlebens und ihrer Flucht nach Palästina auf dem Flüchtlingsschiff Exodus.

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Literatur:

Ilinca Florian - Das zarte Bellen langer Nächte
Mit der Lektüre dieses Romans über Hannah, die im lebhaften Berlin ihren Weg im Leben sucht, begann ich zu Beginn der Auswirkungen auf das soziale Leben durch die Corona-Pandemie. Zuerst wirkte dieser Blick zurück...

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Literatur:

Lana Lux – Jägerin und Sammlerin
Eine junge Frau kämpft gegen ihren Körper, den sie wie in einem Zerrbild wahrnimmt. Obwohl sie normalgewichtig ist, empfindet sie sich als zu dick, und versucht mit allen Mitteln, dagegen anzugehen. Das neue Buch der Illustratorin, Schauspielerin und Schriftstellerin ("Kukolka") erzählt von diesem Kampf, von den Ursachen und nicht zuletzt von dem schweren Weg in Richtung Heilung.

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Literatur:

Maja Göpel - Unsere Welt neu denken. Eine Einladung
Die Einladung der Mitbegründerin der "Scientists for Future" und Honorarprofessorin an der Leuphana Universität in Lüneburg für ein Umdenken zu Gunsten der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft fällt in eine Zeit, die durch die Corona-Pandemie weltweit eine Aufgabe und Herausforderung für Solidarität geworden ist. Ob der fortschreitende Klimawandel...

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Literatur:

Maya Lasker-Wallfisch – Briefe nach Breslau. Meine Geschichte über drei Generationen
Die Tochter von Anita Lasker-Wallfisch, einer der letzten Überlebenden des Frauenorchesters in Auschwitz, erzählt in diesem Buch sowohl die Lebensgeschichten ihrer Mutter und ihrer beiden Tanten als auch ihre eigene und macht dabei deutlich, welche Auswirkungen der Holocaust auf diejenigen gehabt hat, deren Eltern ihn überlebt haben.

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Literatur:

Zwischen den Zeilen. בין השורות. Herausgegeben von Yael Almog und Michal Zamir
Mit Beiträgen von Heike Willingham, Zehava Khalfa, Gundula Schiffer, Maya Kuperman, iIllustriert von Maya Attoun. An einem spätsommerlichen Septembertag im Jahr 2017 trafen sich im Glashof des Jüdischen Museums Berlin vier Lyrikerinnen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Moderiert wurde die Diskussion von der Literaturwissenschaftlerin und Germanistin Yael Almog, Mitorganisatorin der Veranstaltung war Michal Zamir, Gründerin und Kuratorin der Hebräischen Bücherei Berlin e.V. Beide gemeinsam gaben nun den Band mit Gedichten …

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Literatur:

Gabriel Berger: Auf der Suche nach Heimat. Eine jüdische Familie im 20. Jahrhundert
Von der Orthodoxie zum kommunistischem Zeitgeist. Bedingt durch Kriegswirren des I. und II. Weltkrieges sowie durch die Nazi-Verfolgung ist die Familie Josef Bergers über Europa und darüber hinaus über die Welt verstreut worden, wofür der Impetus das nackte Überleben gewesen ist. Das ist der persönliche Blickwinkel des Buches, das…

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Literatur:

Dorothea Zöbl – Der vergessene Garten der TU Berlin. Auf den Spuren der Berliner Stadtgeschichte
In dem reich bebilderten Band gibt sich die Historikerin auf Spurensuche der Berliner Stadtgeschichte auf dem Campus der Technischen Universität. Sie lädt ein zu einem Rundgang - nicht nur für Studierende - und offenbart historische Schätze, die bisweilen erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. Darüberhinaus weist sie auf die unrühmliche Rolle, die Verstrickung der Bildungseinrichtung im Nationalsozialismus hin und liefert außerdem eine umfangreiche Dokumentation zu wichtigen Frauen in der Geschichte der TU Berlin

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Literatur:

Ali Smith – Herbst
Der erste Band ihrer Jahreszeiten-Tetralogie führt die Leserin in ein zutiefst gespaltenes Großbritannien, in dem die BewohnerInnen sich misstrauisch beäugen und Abschied nehmen von dem, wie es vorher war. Indes nimmt Elisabeth leise Abschied von ihrem hundertjährigen Freund, der in einem Dazwischenreich dämmert. Die schottische Autorin Ali Smith brilliert erneut mit einem berührenden und fantasievollen Roman. Großartig übersetzt von Silvia Morawetz.

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Literatur:

Kathrin Klingner - Über Spanien lacht die Sonne
Hasskommentare im Netz – eine Plage, die sich ausbreitet. Die Illustratorin Kathrin Klingner führt uns in ihrem unterhaltsam-witzigen Comic vor Augen, was diejenigen zu ertragen haben, die solche Kommentare prüfen müssen, und zeichnet ganz nebenbei den Büroalltag in einem Medienunternehmen.

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Literatur:

Caroline Criado-Perez: Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. Rebecca Solnit: Recollections of My Non-Existence
Gleich zwei Neuerscheinungen widmen sich der Unsichtbarmachung von Frauen. Während die Autorin und Rundfunkjournalistin Caroline Criado-Perez eine schier unglaubliche Anzahl von Studien und Artikeln ausgewertet hat, die die Nicht-Existenz von Frauen in der Gesellschaft belegen, lädt die Essayistin Rebecca Solnit die Leserin in ihr Leben ein und beschreibt, wie sie wurde, welche sie heute ist.

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Literatur:

Eva Weissweiler – DAS ECHO DEINER FRAGE. Dora und Walter Benjamin. Biographie einer Beziehung
Während der Philosoph Walter Benjamin den meisten Menschen bekannt sein dürfte, gehört die Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin Dora Sophie Kellner, spätere Benjamin, nicht zum allgemeinen Wissenskanon. Dabei stand sie ihm im intellektuellen Sinne in nichts nach. Die Schriftstellerin und Rundfunkautorin Eva Weissweiler sorgt mit ihrer Biographie dafür, dass Dora die ihr gebührende Aufmerksamkeit erhält. Zuvor hatte sich bereits 2012 die Literaturwissenschaftlerin Maya Nitis in ihrem Beitrag "A Woman´s Many Names" Dora Sophie Kellner im AVIVA-Projekt "Writing Girls" gewidmet.

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Literatur:

Lisa Taddeo – Three Women. Drei Frauen
Eins der meist diskutierten Sachbücher des letzten Jahres erscheint jetzt auf Deutsch – In "Three Women" widmet sich die Autorin und Journalistin Lisa Taddeo dem (Auf)Begehren von drei Frauen: Sloane, Lina und Maggie.

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Literatur:

Jasmin Schreiber - Marianengraben
So tief wie der Marianengraben ist Paulas Trauer und Verzweiflung als ihr geliebter zehnjähriger Bruder plötzlich stirbt. In ihrem Debütroman holt die mit dem Digital Female Leader Award ausgezeichnete Bloggerin, Biologin und Sterbebegleiterin Jasmin Schreiber ihre Protagonistin Meter um Meter zurück an die Oberfläche.

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Literatur:

Bérengère Viennot – Die Sprache des Donald Trump
Seit Januar 2017 ist Donald Trump Präsident der USA. Der Ton in der Politik hat sich seitdem merklich verändert. Die französische Übersetzerin Bérengère Viennot, die ausschließlich für die Presse arbeitet, seziert in ihrem Buch die Sprache Trumps, die, gerade wegen seines rudimentären und aggressiven Wortschatzes, schwer zu übertragen ist.

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Literatur:

Katya Apekina – Je tiefer das Wasser
In ihrem verstörenden Debutroman schält Katya Apekina Schicht für Schicht das Psychogramm einer Familie frei. Nach dem Selbstmordversuch ihrer Mutter kommen die beiden Töchter bei ihrem Vater unter, den sie kaum kennen. Erst allmählich entdecken sie, in welch unterschiedlichen Welten sie gelebt haben.

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Literatur:

Kristen R. Ghodsee. Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben. Und andere Argumente für ökonomische Unabhängigkeit
In ihrem neuen Buch stellt die Expertin für Russland und Osteuropa die Frage, wie es um die Qualität menschlicher Beziehungen gestellt ist, wenn emotionaler Gewinn und finanzieller Wert weitgehend voneinander losgekoppelt sind. Dabei wirft sie einen Blick auf einhundert Jahre Geschichte, ohne jedoch zu den Gräueln des Staatssozialismus zurückkehren zu wollen.

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Literatur:

Jean Stafford – Die Berglöwin
Ein eigensinniges Mädchen, das Schriftstellerin werden möchte, die Entfremdung eines Geschwisterpaares und die wilde Bergwelt Colorados – genug Stoff für einen mitreißenden und psychologisch ausgefeilten Roman. Mit "Die Berglöwin" von Jean Stafford aus dem Jahr 1947 hebt der Dörlemann Verlag einen Schatz US-amerikanischer weiblicher Literatur.

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Literatur:

Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya, Nancy Fraser Crispin – Feminismus für die 99 %. Ein Manifest
Wollen wir weiterhin einen liberalen Feminismus, in dem es darum geht, dass einzelne Frauen auf der Karriereleiter weiterkommen oder wollen wir einen radikalen Feminismus, der Verbesserungen und ein gutes Leben für alle anstrebt? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Manifest des Feminismus für die 99 %.

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Literatur:

Jeanette Winterson – FranKissStein. Eine Liebesgeschichte
In einem Bravourstück verbindet Jeanette Winterson die Liebesgeschichte Mary Shelleys und Percy Bysshe Shelleys mit der zweier Männer im heutigen Großbritannien. Dabei lässt sie Frankensteins Monster in Form Künstlicher Intelligenz neu erstehen – ein aufregender, kluger und spannender Roman.

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Literatur:

Antje Joel – Prügel. Eine ganz gewöhnliche Geschichte häuslicher Gewalt
Die für ihre Texte mehrfach ausgezeichnete Journalistin und Autorin Antje Joel erfuhr jahrelang physische wie psychische Gewalt. Von ihren zwei Ehemännern. Lange schrieb sie darüber unter einem Pseudonym. Nun macht sie das Erlebte sichtbar und ermutigt damit andere Frauen, es ihr gleichzutun.

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Literatur:

Rebecca Solnit – Nonstop Metropolis. Atlas in Worten
In ihrem letzten Buch "Wanderlust" brachte uns die jüdische-amerikanische Kulturwissenschaftlerin, Journalistin, Essayistin und Schriftstellerin die Geschichte und soziale Bedeutung des Wanderns nahe. Seit "Wenn Männer mir die Welt erklären" haben wir ihr den Begriff des "Mansplaining" zu verdanken. In der Anthologie "Nonstop Metropolis" ergründet sie gemeinsam mit den Autor_innen Lisa Conrad, Aaron Shurin, Adriana Camarena, Guillermo Gomez-Pena, Paul La Farge, Joshua Jelly-Schapiro, Garnette Cadogan, Valeria Luiselli, Joe Boyd, Will Butler, Mirissa Neff, Teju Cole, Margo Jefferson, Barry Lopez, Sheely Avni, Marshall Berman und Suketu Mehta drei Sehnsuchtsorte Nordamerikas und deren wechselvolle Geschichte.

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Literatur:

Sandra Newman - Ice Cream Star
In der düsteren Welt der fünfzehnjährigen Ice Cream Star kracht es weit mehr als bei der energiegeladenen Tina Turner im Chaos des Films "Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel". Doch genau wie diese, kämpft die Heldin...

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Literatur:

Sigrid Nunez – Der Freund
Eine Frau und ein riesiger Hund trauern gemeinsam um ihren besten Freund, der sich für den Suizid entschieden hat. In dem preisgekrönten Roman "Der Freund" der US-amerikanischen Schriftstellerin Sigrid Nunez geht es um Liebe und Freundschaft, Trauer und Rückkehr ins Leben und mit spitzer Feder auch gegen den Literaturbetrieb.

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Literatur:

Die letzten Berliner Veit Simons
"Die letzten Berliner Veit Simons: Holocaust, Geschlecht und das Ende des deutsch-jüdischen Bürgertums" lautet der Titel des Buches von Anna Hájková und Maria von der Heydt, das die Geschichte der ehemals bekannten alteingesessenen Berliner jüdischen wie deutschen Familie erzählt. Deren Vorfahren …

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Literatur:

Unda Hörner - Am Horizont der Meere. Gala Dalí
Unda Hörner ("1919. Das Buch der Frauen", "Berliner Luft – Pariser Leben") zeichnet ein lebendiges Portrait einer außergewöhnlichen und charismatischen Frau, die aus dem ihr bestimmten bürgerlichen Lebensweg ausbricht und alle Schranken überwindet, um ihren Traum zu leben: sichtbar zu sein, frei und unabhängig.

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Literatur:

Petina Gappah - Aus der Dunkelheit strahlendes Licht
Die 1971 in Sambia geborene Schriftstellerin (Die Farben des Schmetterlings) lässt zwei afrikanische Begleiter*innen des schottischen Forschers David Livingstone ihre Sicht der letzten gemeinsamen Reise im Ostafrika des 19. Jahrhunderts erzählen. An diesem historisch detailreichen Roman...

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Literatur:

Lauren Groff - Florida
Schlangen, Alligatoren, Stürme und glühende Hitze – in ihren Florida-Erzählungen setzt Lauren Groff ihre ProtagonistInnen den Naturgewalten aus, und auch innerlich tobt ein Sturm widersprüchlichster Gefühle und Erwartungen.

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Literatur:

Shelagh Delaney – A Taste of Honey. Erzählungen und Stücke
Sie war die eine Frau unter den "Angry Young Men" im England der 1950er und 60er Jahre: Shelagh Delaney wurde mit ihrem Theaterstück "Bitterer Honig" zu einer der bekanntesten Schriftstellerinnen und Drehbuchautorinnen ihrer Zeit. Eine Zusammenstellung ihrer Erzählungen und Stücke in neuer Übersetzung im AvivA Verlag sorgt dafür, dass Delaney auch im deutschsprachigen Raum nicht in Vergessenheit gerät.

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Literatur:

Fran Ross - OREO
IDENTITÄT, SCHMIDENTITÄT. Zwei, drei Hinweise, wie ich Oreo und ich zusammenkamen. Die traut sich was! war mein erster Gedanke, als ich ihn endlich lesen konnte: OREO, den Roman einer Fran Ross. Verdammt nochmal, wie konnte der mir beim Recherchieren für LADY WRITES THE BLUES, mein Radiostück von 1987 über die Geschichte der Literatur von Afroamerikanerinnen seit 1775, entgehen?

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Literatur:

Angeli Janhsen – Gut schreiben über neue Kunst
Um neue Kunst zu verstehen, bedarf es oftmals der Vermittlung. Doch beim Schreiben über neue Kunst, sei es in wissenschaftlichen Arbeiten oder Rezensionen, greifen tradierte Begrifflichkeiten und Kategorien nicht mehr. Die Freiburger Kunsthistorikerin und Professorin für Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, mit dem Schwerpunkt moderne und zeitgenössische Kunst Angeli Janhsen hat einen Ratgeber geschrieben, der zur eigenen Auseinandersetzung einlädt.

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Literatur:

Maike Weißpflug – Hannah Arendt. Die Kunst, politisch zu denken. Hannah Arendt – Freundschaft in finsteren Zeiten. Gedanken zu Lessing. Herausgegeben und eingeleitet von Matthias Bormuth
Zwei Neuerscheinungen nehmen Hannah Arendt (1906-1975) als politische Denkerin und Intellektuelle in den Blick und beleuchten dabei weniger einzelne Konzepte und Begriffe der Philosophin als ihren spezifischen Denkstil und ihre Haltung gegenüber der Welt. Beide porträtieren Arendt dabei als …

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Literatur:

Annie Ernaux – Eine Frau
In ihren (auto-)biographischen Erkundungen nähert sich die französische Schriftstellerin und Zeitzeugin Annie Ernaux ("Die Jahre") in "Eine Frau" dem Leben ihrer Mutter und den Entfremdungen, die ein gesellschaftlicher Statuswechsel in eine Beziehung bringen kann. Ausgezeichnet u.a. mit dem Prix de l´Académie de Berlin 2019.

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Literatur:

Louise Erdrich – Die Wunder von Little No Horse
In ihrem endlich auf Deutsch erschienenen Roman verschwimmen nicht nur die Grenzen unterschiedlicher Kulturen und Religionen, auch Geschlechtergrenzen werden überschritten und lösen sich auf. Die Lebensgeschichte der Agnes DeWitt alias Schwester Cecilia alias Father Damien ist ein mitreißendes Werk großer Erzählkunst.

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Literatur:

Doris Dörrie – Leben, schreiben, atmen. Eine Einladung zum Schreiben
Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin Doris Dörrie lädt zum Schreiben ein und erzählt dabei ausführlich aus ihrem Leben. Autobiographisches Schreiben kann Selbstvergewisserung und Trost sein, schmerzliche Erinnerung und wunderbare Befreiung.

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Literatur:

Posy Simmonds – Cassandra Darke
In ihrem neuen Comic über eine Londoner Kunsthändlerin vereint die britische Cartoonistin, Schriftstellerin und Illustratorin Posy Simmonds Dickens´sche Weihnachtsgeschichte, Krimi und kleine Nadelstiche gegen den Kunstbetrieb zu einem anregenden Augenschmaus. Die Protagonistin trägt ihr Schicksal schon im Namen.

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Literatur:

Astrid van Nahl - Judith Kerr. Die Frau, der Hitler das rosa Kaninchen stahl
Kurz bevor die Verfilmung ihres in Deutschland bekanntesten Romans "Als Hitler das rosa Kaninchen starb" in die Kinos kommt, ist eine erste Biografie der Kinderbuchautorin Judith Kerr erschienen, die als Kind mit ihrer jüdischen Familie vor den Nazis über die Schweiz und Frankreich nach Großbritannien ins Exil fliehen musste.

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Literatur:

Judith Mackrell – Der unvollendete Palazzo – Liebe, Leidenschaft und Kunst in Venedig
Beleuchtet wird die Geschichte des sagenumwobenen Gebäudes, das Peggy Guggenheim Mitte des letzten Jahrhunderts zum Museum ausbaute, und das in den 1910er Jahren von der Millionenerbin und Mode-Ikone Luisa Casati und von der Kurtisane Doris Castlerosse zu einem Treffpunkt der internationalen Künstler*innen und der High Society gemacht wurde. Eine Spurensuche auf AVIVA-Berlin.

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Literatur:

Es war einmal ein Töpfchen – der israelische Kinderbuchklassiker von Alona Frankel aus dem Jahr 1975 nun erstmalig auf Deutsch erschienen
Um ihrem kleinen Sohn Michael die Umstellung von der Windel aufs Töpfchen zu erleichtern, hat die israelische Künstlerin, Illustratorin und Bestsellerautorin Alona Frankel 1975 ihren weltweit erfolgreichen Kinderbuchklassiker "Sir haSirim" (hebräisch, Topf der Töpfe) geschrieben. Die erste hebräische Version stellte den kleinen Jungen Naftali in den Fokus, später schrieb sie mit dem Mädchen Naomi eine Mädchenversion

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Literatur:

Nicola Attadio – Nellie Bly. Die Biografie einer furchtlosen Frau und Undercover-Journalistin
Nellie Bly war eine der ersten Investigativ-Journalistinnen. Ob als vermeintliche Patientin in einer psychiatrischen Anstalt oder als Arbeiterin unter unwürdigen Bedingungen: die Journalistin, Unternehmerin und Kriegsreporterin deckte auf, legte sich mit Zeitungsredaktionen und Firmenchefs an und reiste schneller als in 80 Tagen um die Welt.

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Literatur:

Margaret Atwood – Aus dem Wald hinausfinden. Ein Gespräch mit Caspar Shaller
Nachdem Margaret Atwood am 14. Oktober 2019 für "Die Zeuginnen", die Fortsetzung ihres bekanntesten Romans "Der Report der Magd", mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet wurde, liegt jetzt ein Interview in Buchform vor, in dem die Autorin zu den unterschiedlichsten Themen – von #metoo bis zur Verbindung von Menschen zur Natur – Stellung bezieht.

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Literatur:

Naomi Klein – Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann. On Fire. The (Burning) Case for a Green New Deal
Die kanadische Klimaaktivistin Naomi Klein ("Die Entscheidung. Kapitalismus vs. Klima", "Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus", "No Logo!") ist keine Freundin der leisen Töne. Sie fordert radikales Umdenken in Bezug auf unseren Umgang mit dem Planeten Erde und bietet ein klares Konzept, wie der Klimakollaps aufzuhalten ist. Ihre Antwort ist der Green New Deal.

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Literatur:

Amaryllis Fox – Life Undercover – Als Agentin bei der CIA
Das Memoir der US-Amerikanerin liest sich mehr wie ein Fiction-Thriller, denn wie ein Sachbuch. Packend von der ersten Seite an und bisweilen poetisch erzählt Amaryllis Fox von ihrer Arbeit als CIA-Agentin und ihrem Kampf gegen den Terrorismus.

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Literatur:

Madge Jenison – Sunwise Turn. Zwei Buchhändlerinnen in New York
Im Jahr 1916 erfüllten sich zwei Frauen in New York einen Traum. Madge Caroline Jenison und Mary Horgan Mowbray-Clarke gründeten eine Buchhandlung, die durch ihre Kreativität, Unkonventionalität und großem Spaß schnell zum Hotspot des kulturellen Manhattans wurde: die KundInnen kamen zum Lesen, zum Reden und manchmal sogar zum Übernachten.

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Literatur:

Aufbruch der Frauen. Die wilden Zwanzigerjahre. Herausgegeben von Brigitte Ebersbach
Vor einhundert Jahren betrat sie die Weltbühne: Die Neue Frau! Sie trug kurze Haare und ebensolche Röcke, rauchte, spielte Tennis und fuhr im eigenen Automobil um die Welt. Oder tippte im Büro langweilige Briefe und sparte eisern jeden Pfennig fürs Wochenendvergnügen. Vor allem aber wollten sie...

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Literatur:

Lisa Mundt – Als meine Therapeutin schwieg
In ihrem Debütroman beschäftigt sich die österreichische Schriftstellerin Lisa Mundt mit den Schattenseiten der Psychotherapie. Sie zeigt auf, wie gefährlich schnell die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen kann, wenn die Therapeutin selbst in ungelöste Konflikte verstrickt ist.

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Literatur:

Virginia Woolf – Ein Zimmer für sich allein
Was für ein Fest! Zum neunzigsten Geburtstag von "A Room of One´s Own" erscheint eine glänzende Übersetzung von Antje Rávik Strubel in einer wunderschönen Leinenausgabe. Frisch und ohne Falten präsentiert sich der brillante Essay von Virginia Woolf, in dem sie weit mehr als 500 Pfund im Jahr und ein Zimmer für sich allein fordert.

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Literatur:

Nora Gomringer – Monster, Morbus, Moden
Die Poetry-Slammerin, Lyrikerin und Bachmannpreisträgerin Nora Gomringer setzt in ihrem neuesten Gedichtband die "Trilogie der Oberflächen und Unsichtbarkeiten" zusammen. In "Monster, Morbus, Moden" widmet sie sich jeweils einem speziellen Thema, welches sie literarisch und dank passenden Illustrationen von Reimar Limmer auch künstlerisch in Szene setzt.

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Literatur:

Regina Scheer - Gott wohnt im Wedding
Die Publizistin, Historikerin, Liebermann-Biografin und Herausgeberin begibt sich nach ihrem Roman "Machandel" wie schon in "AHAWAH. Das vergessene Haus. Eine Spurensuche in der Berliner Auguststraße" erneut auf eine Recherchereise. Diesmal stellt sie in ihrem fiktiven Roman ein Haus und seine BewohnerInnen in den Mittelpunkt. Vielschichtig und mittels unterschiedlicher Zeitebenen und Perspektiven verknüpft die große Erzählerin Regina Scheer Vergangenes und Gegenwärtiges zu einem kunstvollen Mosaik.

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Literatur:

Gabriel Berger - Allein gegen die DDR-Diktatur. Bespitzelt vom Ministerium für Staatssicherheit im Osten und Westen (1968 –1989)
Der aus einer kommunistisch-jüdischen Familie stammende Gabriel Berger verlor seinen Glauben an die leuchtende kommunistische Zukunft. Stasi-Akten erinnern an seine wagemutigen Protestaktionen gegen die DDR-Diktatur.

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Literatur:

Karen Köhler – Miroloi
Nach ihrem hochgelobten Erzählband "Wir haben Raketen geangelt" hat die Schauspielerin und (Drehbuch-)Autorin Karen Köhler ihren ersten Roman geschrieben. In "Miroloi" erzählt sie nicht nur eine Geschichte, sondern kreiert eine ganze Welt und lässt diese mithilfe ihrer unbändigen Protagonistin wieder einstürzen.

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Literatur:

Roskva Koritzinsky – Ich habe die Welt noch nicht gesehen
In ihrer Heimat Norwegen ist die 1989 geborene Osloerin bereits ein Shootingstar der Literaturszene. Mit sechs Erzählungen erscheint sie zum ersten Mal auch in deutscher Sprache. Und diese sechs Erzählungen haben es in sich. Begleitet von lyrisch verdichteter Sprache...

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Angela Steidele – Zeitreisen. Vier Frauen, zwei Jahrunderte, ein Weg
Im zweiten Teil ihrer Trilogie zum biographischen Schreiben tritt Angela Steidele mit ihrer Frau Suzette in die Fußstapfen von Anne Lister und deren Frau Ann Walker. Von Yorkshire via Russland in den Kaukasus und bis zum Schwarzen Meer reisen sie. Steidele stellt ihren Reisebericht dem von Anne Lister gegenüber – oftmals in einer erschreckenden Parallelität.

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Martina Bitunjac. Lea Deutsch. Ein Kind des Schauspiels, der Musik und des Tanzes. Erschienen bei Hentrich & Hentrich, Jüdische Miniaturen Bd. 231
Lea Dragica Deutsch wurde in den 1930er Jahren als "Zagreber Wunderkind" und als "kroatische Shirley Temple" gefeiert. 1943 wurde die hochtalentierte jüdisch-kroatische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin 16jährige von den Nazis ermordet. In ihrer sorgfältig recherchierten Biografie zeichnet Martina Bitunjac, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und geschäftsführende Redakteurin der "Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte", deren intensives und viel zu kurzes Leben nach.

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Literatur:

Nanna Johansson – Natürliche Schönheit
Die schwedische Comiczeichnerin und Radiomoderatorin Nanna Johansson untersucht und hinterfragt in ihrem ersten Comicband gängige Schönheitsideale und stellt mit ihren satirischen Zeichnungen deren Absurdität auf bissige und humorvolle Weise dar – "Natürliche Schönheit" ist ein kreativer Gegenentwurf zum klassischen Ratgeberbuch.

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Literatur:

Angela Steidele – Poetik der Biographie
In ihrer höchst lesenswerten "Poetik der Biographie" untersucht die begnadete Biographin Angela Steidele ("Anne Lister", "Geschichte einer Liebe") die Charakteristika, Merkmale und Notwendigkeiten ihres eigenen Genres. Ist die Biographie reines Handwerk, Kunst oder gar Wissenschaft? Und was soll sie leisten: reine Fakten oder unterhaltsame Lektüre?

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Literatur:

Mona Høvring – Weil Venus bei meiner Geburt ein Alpenveilchen streifte
In ihrem aktuellen Roman nimmt uns die norwegische Autorin Mona Høvring ("Was helfen könnte") mit in das Hotel einer verschneiten Bergwelt: die surreale und märchenhafte Erzählung zweier Schwestern, die sich nach einer Entfremdung wieder annähern möchten.

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Literatur:

Cornelia Koppetsch – Die Gesellschaft des Zorns. Rechtspopulismus im Globalen Zeitalter
Die Professorin für Soziologie schlägt einen weiten Erklärungsbogen zwischen transnationalen Communities und ihren Sehnsüchten nach Selbstoptimierung, und maximaler Diversität und den konservativen Wirtschafts- und Kultureliten und ihren restaurativen-nationalistischen Bestrebungen. In den Rissen zwischen diesen Extremen wächst Antisemitismus, Rassismus und Rechtspopulismus.

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Literatur:

Madeline Miller – Ich bin Circe
Nach ihrem mit dem "Orange Price for Fiction" ausgezeichneten Debütroman "Das Lied des Achill" hat die Schriftstellerin Madeline Miller nun "Ich bin Circe" veröffentlicht, der ebenso wie sein Vorgänger auf Sagen der griechischen Mythologie basiert, welche Miller modern und feministisch neuinterpretiert hat. Aus der Sicht der Göttin Circe erzählt sie die Geschichte einer Außenseiterin, die ihren eigenen Weg zu finden versucht und dabei unerwartete Kräfte in sich entdeckt.

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Literatur:

Rebecca Solnit – Wanderlust
Bisher war die jüdisch-amerikanische Autorin, Journalistin, Essayistin und Kulturhistorikerin in Deutschland vor Allem bekannt für ihre feministischen Essays und ihre scharfsichtigen Beobachtungen zur politischen und gesellschaftlichen Situation in den USA. In ihrem neuen Buch widmet sie sich mit allen Sinnen der Lust am Gehen.

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Literatur:

Lauren Elkin – Flâneuse. Frauen erobern die Stadt – in Paris, New York, Tokio, Venedig und London
Fast hätte sie eine Arbeit über Prostituierte geschrieben, denn die Essayistin und Autorin Lauren Elkin fand nichts anderes über die Stadtwanderin. Emsige Recherche aber zeigte: es gibt und gab sie, die Flâneuse, die Frau, die sich die Stadt erläuft und sie sich so mit den Füßen einprägt. George Sand, Virginia Woolf, Agnès Varda und viele andere gingen ihr voraus.

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Rebekka Reinhard - Wach denken

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Wach denken von Rebekka Reinhards
Entschlossen sollen wir sein, lösungsorientiert, erfolgreich. Aber immer nur Erwartungen zu erfüllen, macht unfrei und unglücklich. Rebekka Reinhard gelingt ein philosophischer Befreiungsschlag: Leidenschaftlich, pointiert und schlau argumentiert sie für ein waches Denken.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-koerber.de

Daniela Schenk - Mein Herz ist wie das Meer

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Daniela Schenk - Mein Herz ist wie das Meer
Amelies fester Vorsatz, sich von der Liebe fernzuhalten, gerät ins Wanken, als sie auf einer Zugfahrt der zauberhaften Zazou begegnet … Ein Buch, das die komplizierte Krankheit Bipolarität nicht beschönigt, aber Hoffnung macht. Und uns manches Mal befreiend lachen lässt.
Mehr zum Buch und Bestellinfos: www.krugschadenberg.de

Herrin ihrer selbst. Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk

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Margarete Herz
Ingeborg Boxhammers lebendige Biographie zeichnet die Möglichkeiten nach, die jüdische Frauen im Deutschen Kaiserreich hatten, ihre eigenen Wege zu gehen, wirtschaftlich unabhängig zu sein und sich selbst zu verwirklichen.
Mehr zum Buch und bestellen unter: www.hentrichhentrich.de

Martina Bitunjac - Lea Deutsch. Ein Kind des Schauspiels, der Musik und des Tanzes

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Lea Deutsch
Sie galt als das Zagreber Wunderkind der 1930er: Als hochtalentierte jüdisch-kroatische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin hielt sie eine ganze Kulturwelt in Atem. 1943 wurde die 16jährige von den Nazis ermordet.
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Maria Nurowska - Briefe aus Katyn

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Maria Nurowska - Briefe aus Katyn
Polen vor dem 2. Weltkrieg: Janina Lewandowska lässt sich zur Pilotin ausbilden. 1939 heiratet sie ihren Fluglehrer Mieczysław Lewandowski, gerät aber nach Kriegsausbruch in russische Kriegsgefangenschaft...
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Victor Margueritte - La Garçonne

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Victor Margueritte - La Garçonne
Der in zwölf Sprachen übersetzte Kult-Bestseller zeigt die Geburtsstunde der »neuen Frau« und bietet eine faszinierende Zeitreise ins Paris der wilden Zwanzigerjahre.
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Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris

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Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
Biografische Porträts der Fotokünstlerinnen, Porträtfotografinnen und Fotoreporterinnen Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller im Paris der 1920er und 1930er Jahre.
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Ahima Beerlage - Riss in der Zeit

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Ahima Beerlage - Riss in der Zeit
Jana geht nicht gern unter Menschen. Und erzählt nie von ihrer Vergangenheit. Ihre Lebensgefährtin Frauke verbucht das unter "wortkarge Butch". Als Jana ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gerät, ändert sich das Leben der beiden Frauen radikal.
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Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

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Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Sybil Gräfin Schönfeldt - Sonderappell

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Sybil Gräfin Schönfeldt - Sonderappell
Der Roman erzählt von der 17-jährigen Charlotte, die Ende 1944 zum "Reichsarbeitsdienst" (RAD) nach Oberschlesien eingezogen wird, wo sie Ruth kennenlernt, die Tochter eines Widerstandskämpfers...
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Iris Schürmann-Mock – Frauen sind komisch. Kabarettistinnen in Porträt

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Iris Schürmann-Mock - Frauen sind komisch
Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Maren Kroymann, Carolin Kebekus ... In zehn ausführlichen und fünfzig kurzen Porträts stellt die Journalistin und Autorin die Königinnen der Kleinkunst vor. Ihre Disziplinen: Comedy, Poetry Slam, Tanz, Pantomime, Chanson, Rap.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.aviva-verlag.de

Liv Strömquist - I´m every woman

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Liv Strömquist - I´m every woman
In ihrem feministischen Comic setzt sich die schwedische Politikwissenschaftlerin, Comiczeichnerin und Radiomoderatorin mit dem Mythos vom männlichen Genie auseinander, indem sie die Geschichte aus weiblicher Perspektive erzählt.
Mehr zum Buch und bestellen unter:
www.avant-verlag.de

Es war einmal ein Töpfchen

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Es war einmal ein Töpfchen
Alona Frankels "Sir haSirim" (Hebr., der Topf der Töpfe) gilt als erstes Kleinkinderbuch zum Thema "Töpfchentraining". Der israelische Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1975 ist jetzt auf Deutsch erschienen!
Mehr Infos zu den Büchern und zum Ariella Verlag unter:
www.ariella-verlag.de

Nanna Johansson – Natürliche Schönheit

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Nanna Johansson - Natürliche Schönheit
Die schwedische Comiczeichnerin und Radiomoderatorin hinterfragt in ihrem feministisch-satirischen Comicband gängige Schönheitsideale und gibt mit ihren Comics intelligente Anleitungen zur Selbstliebe.
Mehr zum Buch und bestellen unter:
www.avant-verlag.de


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